OnkelBarlow/BMZ/762: Akzeptanz und Verantwortung, Wenn alle so wären wie ich..., Woran Cheater erkennen

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767 2019-11 00:21:06 YouTubeSpotify

Zusammenfassung[Bearbeiten]

<Zusammenfassung>

Lessons Learned[Bearbeiten]

<Lesson Learned 1>[Bearbeiten]

Transkript[Bearbeiten]

Hallo und herzlich willkommen, hier ist Barlow mit BMZ Nummer 762 und den Themen Akzeptanz und Verantwortung, wenn alle so wären wie ich und Woran Cheater erkennen. Long story short Krankheit akzeptieren, besser gesagt Akzeptanz des Partners schrägstrich Elternteil. Hallo Onkel Barlow. Wenn man lange überlegt, ob und wie ich dir diese Frage stelle, lange habe ich mir gesagt, das kann er bzw. seine Partnerin nicht wirklich nachvollziehen, dann hast du uns mitgeteilt, dass du selbst Bauchspecheldrüsenkrebs hast und ich habe mir gedacht, ok, jetzt kann er sie es wohl nachvollziehen. Na gut, aber das sollte nicht der Punkt sein, um zumindest zu versuchen etwas nachvollziehen zu können. Aber willst du dich damit belasten, jetzt mache ich es einfach und werde dann sehen, ob und wie du reagierst. Mein ganz kurzer Punkt, ein allgemein wichtiger Punkt finde ich, den ich sehr störend finde, den ich dir jetzt erstmal gar nicht angreifen will, aber den ich immer wieder feststelle und das ist der, dass man irgendwie glaubt, besser bedient zu sein, wenn man die Meinung von jemandem Betroffenen einholt bei irgendetwas. Sowas wie, das kannst du nicht beurteilen, wenn du nicht selber Kinder hast, das kannst du nicht beurteilen, wenn du nicht selber... Ich finde das insofern problematisch, weil man eigentlich oft damit ja sagt, das kannst du nicht beurteilen, wenn du nicht befangen bist. Das tun wir ja eigentlich damit. Zumindest wäre es vermutlich dann so vor Gericht, dass man sagen, dass man unter Umständen Befangenheit attestieren würde, wenn jemand aufgrund der eigenen Situation und vor allen Dingen der anekdotischen Evidenz, die die eigene Situation mitbringt, davon ausgeht, dass er besser geeignet wäre, etwas einzuschätzen als andere. Also das würde ich nahezu nie als Maßstab für irgendetwas nehmen. Es mag zwar mal interessant sein, wenn es um Details geht. Ich habe zum Beispiel einmal ein Gespräch gehabt mit einer Trans-Gamerin, mit einem Trans-Mädel, die Gamerin ist, wo ich mich halt mit ihr unterhalten habe über diverse Themen im Bereich Trans und Gaming. Und das so als einen kleinen Einblick zu bekommen und natürlich kennen solche Personen, die in einer bestimmten kleinen Untergruppe sind, manchmal oder oft auch andere, denen es ähnlich geht. So ein Einblick zu bekommen kann natürlich hilfreich sein, aber so zu sagen, dass es so ein essenzielles Ding ist, um eine Kompetenz, ein Thema auszusetzen, ist, glaube ich, nicht universell ein guter Weg. Das nur als mahnendes Wort. Gar nicht mal in deinem Fall jetzt speziell, aber auch, weil ich es in letzter Zeit häufiger mal mitbekomme, dass jemand sagt, wenn du nicht... bist oder hast, dann darfst du nicht mitreden. So kurze Vorgeschichte, ich bin Typ 1 Diabetiker, womit ich auch den Umständen entsprechend klar komme. Irgendwann war es so weit, ich habe meine Frau kennengelernt und auch geheiratet, klar kam irgendwann die Frage nach Kindern und wir haben uns gemeinsam, trotz des Risikos von circa 4 Prozent, je nach Studie für Kinder entschieden. Nur mal ganz kurz, das ist ja schon ein kleines Risiko. Klar, 4 Prozent klingt nicht viel, aber das würde bedeuten, dass bei der Vorbelastung, nenne ich das mal, die du hast, hätten das alle Eltern in einer Schulklasse, dann hättest du bei eins von den Kindern, dann hätte du dieselben Symptome, so würde dann quasi die Krankheit erben. Das ist jetzt nicht extrem wenig, das ist durchaus schon ein realistisches Risiko. Nun, das ist nun, nee, das nun ist jetzt 2 Jahre her, ist es so weit gekommen, dass unsere Große auch einen Typ 1 Diabetes entwickelt hat. Meine Frau kommt damit überhaupt nicht klar. Was auf der extreme Beziehungsprobleme sorgt aktuell so weit, dass wir kurz vor der Trennung stehen, aber das soll nicht das Thema sein. Aber für den Kontext wichtig, denke ich. Ich glaube, das wird unweigerlich auch mit Thema sein. Sie verweigert sich jeder Schulung, Weiterbildung, obwohl gerade bei unserer Krankheit Wissen wirklich Macht ist und sie ja im Vorfeld wusste, dass das Risiko besteht. Jetzt zu meiner eigentlichen Frage, wie so stellen manche Menschen bzw. Partner schrägstrich Eltern, wenn sie mit einer Krankheit konfrontiert werden, so komplett auf Durchzug? So würde die Krankheit verschwinden, wenn man sie ignoriert. Ich glaube, den Teil hast du quasi schon für dich selber beantwortet, als würde es halt verschwinden, wenn man das ignoriert. Solltest du diese Fragen nicht beantworten können, schrägstrich wollen eine andere, ist dir bewusst, wie sehr du eigentlich die deutsche Gimmingszene geprägt hast? Ich glaube, da gibt es welche, die die mehr prägen und geprägt haben. Aber wenn ich einen kleinen Anteil habe im positiven Sinne und egal, wie klein der sein mag, wenn er positiv ist und ein bisschen was wert, dann freue ich mich darüber. Ich glaube, dass natürlich, ja, vielleicht spielt das eine Rolle, was du schrägst, wenn man nicht hinguckt, dann existiert das Problem nicht. Ich glaube auch, dass es manchmal schwierig ist, sich mit einer Situation halt abzufinden. Du sagst aber, jetzt sind zwei Jahre vergangen und das ist eine Situation, in der muss man sich damit abfinden. Ich glaube, was eines der Probleme sein könnte, das ist jetzt nur meine sehr unfachmännische Meinung, wo ich wieder mal sage, bitte holt euch im Zweifelsfalle Zusammenrat von Fachleuten. Das ist wichtig für euch beide, dafür, dass ihr möglicherweise hoffentlich eure Beziehung kitten könnt und das ist definitiv wichtig für euch im Umgang mit eurem Kind, unabhängig davon, ob ihr die Beziehung kitten könnt oder nicht. Was ich glaube, ist, dass zum einen deine Frau oder ihr beide vielleicht so ein bisschen das Risiko unterschätzt habt, dass ihr gesagt habt, na gut, das klingt so wenig, 96 Prozent, dass es nicht passiert, wird schon nicht uns treffen. Und zum zweiten habe ich so ein bisschen das Gefühl, als ob sie vermutlich unbewusst dich dafür verantwortlich macht, weil du bist ja derjenige, der dieses Risiko quasi mit in die Beziehung gebracht hat und es ist damit quasi mehr oder weniger deine Schuld. Ich will nicht sagen, dass sie das so ausformulieren würde, ich glaube nur, dass das so ein bisschen im Hinterkopf ist. Es gibt ja auch ganz, ganz viele Situationen, in denen Eltern sich die Aufsicht mal über ein Kind teilen, also damit will ich nicht sagen, dass sie getrennt leben oder so, manchmal passt der Papa gerade auf das Kind auf, manchmal passt Mama auf. Und dann macht das Kind irgendwas Blödes, wo es sich irgendwie verletzt oder sonst was und unabhängig davon, dass das beiden Elternteil in der Situation ganz genau so passiert wäre, weil sie keine Ahnung gleichermaßen unaufmerksam gewesen wären oder es mehr oder weniger unvermeidbar war, ist es vermutlich manchmal so, dass dann der eine Elternteil, der eben gerade nicht da war, dem anderen Elternteil den Vorwurf macht, du hast diesen Fehler begangen. Und das wäre sogar etwas, wo man sagen kann, da hat derjenige oder diejenige vielleicht sogar noch ein Stück weit recht. Ich glaube, dass das eine Rolle spielt oder spielen kann zumindest. Es kann natürlich auch völlig andere Gründe geben, das weiß ich nicht. Vielleicht hat sie irgendeine traumatische Situation in ihrer eigenen Vergangenheit oder Familie gehabt, die dafür sorgt, dass sie nicht damit umgehen kann. Ich weiß halt auch nicht, inwiefern es nach der Schwangerschaft möglicherweise zu emotionalen Schwierigkeiten gekommen ist zwischen Mutter und Kind. Das sind halt alles Dinge, die mal passieren können und wo ich definitiv überhaupt keine Experte für bin. Ich weiß nur, dass es halt nicht immer so einfach ist, dass man sagen kann, da stellt jemand nur auf Durchzug. Nichtsdestotrotz ist aber so, mein Lieblingsansatz ist immer der, es hilft nicht, nach einem Schuldigen für ein Problem zu suchen, es hilft nur nach einer Lösung für das Problem zu suchen. Und das ist der wichtige Teil. Es ist völlig egal, warum, was, wie, dazu gesorgt hat, dass ihr in einer Situation seid, die ihr natürlich gerne vermeiden würdet oder vermieden hättet, sagen wir es so. Jeder möchte natürlich, dass das eigene Kind nach Möglichkeit gesund ist und ihm nie was zustößt. Die meisten Eltern würden vermutlich sagen, wenn du die Krankheit X statt dem Kind mir geben könntest, egal wie es mir selber sonst geht, ich würde sie sofort nehmen. Aber so funktioniert das Leben halt nicht. Es ist halt kein Wunschkonzert. Und das ist erstmal der allerwichtigste Schritt. Also, ob sie dann nun irgendwelche Vorbehalte oder sonst was hat, aber sie sieht sich gerade in der Realität gegenüber, wo ihr Kind eine Krankheit hat, die gewisse Gefahren auch noch mit sich bringt und ein hohes Wissen verlangt, glaube ich, von denjenigen, die, ja, die Eltern, die halt damit umgehen müssen, ob es irgendwelche Dinge gibt oder irgendwelche Warnzeichen, wo man vielleicht schnell zum Arzt muss oder in irgendeiner anderen Art und Weise reagieren muss. Und das ist halt mega wichtig, um sicherzustellen, dass es eurem Kind auf Dauer so gut geht, wie es halt möglich ist. Und da hilft es nicht, auf Durchzug zu stellen. Viel mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht sagen. Also, außer dass ihr vermutlich gemeinsam irgendwie einen Weg finden müsst und vielleicht eine dritte, nicht eine dritte, sondern vielleicht dritte einschalten müsst, um dieser Lösung näher zu kommen. Wenn es wirklich nur das wäre, dass ihr euch ein bisschen auseinander gelebt habt und dass sie, solange ihr noch zusammen seid, irgendwie das ganze Thema so ein bisschen auf deinen Schultern lasten lässt, vielleicht weil sie sich denkt, der kennt sich damit besser aus als ich, dann ist das eine Sache. Auch das lässt sich möglicherweise herausfinden. Vielleicht ist es auch so, dass sie davon ausgeht, dass du so eine hohe Kompetenz bei diesem Thema hast, dass sie Angst hat, da irgendwas falsch zu machen. Aber sie wird nicht umhinkommen, sich mit dieser Krankheit auseinanderzusetzen und quasi so einen Notfallplan zu haben, was eben möglicherweise für sie wichtig ist, zu sehen, Anzeichen zu erkennen, möglicherweise Probleme oder Zustände zu erkennen, die kritisch werden können und so weiter und so fort. Ich glaube, auch da empfehle ich, im zweiten Fall, geh mal zu deinem Allgemeinmediziner und sprich mit dem darüber oder mit der Allgemeinmedizinerin und lass dir da Tipps geben, was die besten nächsten Schritte sein könnten. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Glück und viel Erfolg, dass es dem Kind möglichst gut geht. Hallo Barlow, was hälst du von der Aussage? Wenn alle so wären wie ich, dann wäre die Welt ein besserer Ort. Alles eine gute Besserung und danke für deinen Content. Das ist insofern eine ganz lustige Aussage, weil sie natürlich erstmal so total trivial klingt und die mehr du darüber nachdenkst, desto weniger ist sie es eigentlich, weil sie so ganz viele verschiedene Dinge eigentlich beinhaltet. Zum einen beinhaltet sie, dass jeder von sich glaubt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen oder viele das vielleicht von sich glauben. Und von denen, die es nicht glauben, die vielleicht denken, ich bin kein Gewinn für die Welt, die liegen vielleicht sogar häufiger falsch, als die, die davon ausgehen, dass sie der größte Gewinn für die Welt sind. Und so ein bisschen spielt vermutlich auch so dieser Daninkrügereffekt rein, der eigentlich diese Kompetenzen und das übermäßige Einschätzen der eigenen Kompetenz betrifft, aber vermutlich auch dieses übermäßige Einschätzen der eigenen Moral. Ich kann mir vorstellen, dass das auch so ist. Und dazu fällt mir halt ein, dass ein Großteil der Menschen, die die schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte gemacht haben, das gemacht haben, weil sie geglaubt haben, die Welt damit insgesamt zu einem besseren Ort zu machen. Sie haben sich halt gedacht, das ist der Preis, den wir bezahlen müssen. Wir müssen jetzt gegen einen Feind kämpfen, aber der Feind ist so schlimm und wir sind um so vieles besser, dass die Welt dadurch ein besserer Ort ist. Glaubenskriege sind auch ein gutes Beispiel dafür. Wenn man so sehr davon überzeugt ist, dass der eigene Glaube der richtige ist und alle anderen im Prinzip auf gerade Weg in Richtung Hölle oder sonst wohin sind, das ist ja nicht nur der christliche Glaube, der diverse Glaubenskriege mit sich gezogen hat, dann sind das Menschen, die es unglaublich gut meinen und die damit unglaublich viel Schaden anrichten. Und dann gibt es natürlich noch welche, die unbeabsichtigt unglaublich viel Schaden anrichten. Da muss ich immer, den habe ich auch schon mal erwähnt, ich glaube, der hieß Thomas Mitchley Junior, der Erfinder der Chlor-Kolenwasserstoffe und des Verbleiten Benzins, der auch zunächst mal dachte, etwas sehr Positives erfunden zu haben und die Welt zu einem besseren Ort zu machen und dann quasi für zwei der größten Probleme, der zumindest mal so 70er, 80er, frühe 2000er oder so zu sorgen, wo quasi die Generationen nach ihm damit beschäftigt waren, die Schäden auszubessern, für die er verantwortlich war. Und ein anderer weiterer Teil ist so dieses, was wir schon häufiger hatten, dieses Filterblasendingen, dass man sich halt mit Leuten umgibt, die möglichst viele gedankliche und idealistische, manchmal auch, oft sogar auch, Gemeinsamkeiten mit einem haben und dass alle davon ausgehen, dass was sie tun, die Welt zu einem besseren Ort macht. Auch wenn wir da wieder dieses politische Spektrum abgehen, ob nun von ganz links bis nach ganz rechts, keiner von denen glaubt, dass er im Grunde genommen etwas Böses denkt oder macht. Die gehen alle davon aus, dass sie die Welt extrem verbessern und wenn sie etwas machen, das in Anführungsstrichen böse ist, zum Beispiel Gewalt anwenden oder so, dann nur, weil es notwendiges übel ist, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Wir werden in Kürze nochmal ein anderes Thema haben, was in eine ganz ähnliche Richtung geht, dann vielleicht mehr dazu. Aber ja, ich glaube, dass viele das denken und ich glaube, dass das vermutlich eines der größten Probleme ist. Hi Barlow, wie erkennst du einen Cheater? Meine Herangehensweise ist wie eine Raumfahrt. It's never aliens until they are. So suche ich immer zuerst nach einer anderen Erklärung für auffällige Spieler. Also stellt sich heraus, dass ein Battlefield-Spieler, welcher im Fundament eines Gebäudes saß und fröhlich an der umliegenden Spiel der Spieler killte, kein Cheater war, sondern nur einen Bug nutzte, mit dem er durch den Boden glitschen konnte und dann daraus schießen. Das ist natürlich interessant. Ich dachte, dass dann, wenn er in den Boden geglitscht ist, dass der Boden halt eine Korrektur, eine Kollisionsabfrage hat, der dann einfach nur jetzt nichts schießen kann. In 15 Jahren Online-Gaming sind mir so nur eine Handvoll echter Cheater aufgefallen. Jemand, der in The Division in Godmode unterwegs war, ein Dungeon-Grind-Bot in Nethersturm WoW, jemand, der im Spiel BoTS einen Endboss zum Anfang eines Levels ruft und One-Hitted. Alle anderen mir aufgefallenen Spieler nutzten Glitches und Bugs. Das führt mich zu meiner zweiten Frage. Sind Bug-User und Glitch Nutzer Cheater? Machen wir erstmal das Letztere. Nicht unbedingt, aber sie können es sein. Also es ist durchaus möglich, dass jemand, der Bugs used, in das fallen würde, was ich einen Cheater nenne, der sich darüber einen so über Gebühr großen Vorteil verschafft, der ohne das Nutzen dieses Bugs oder Exploits nicht zu erlangen wäre, dass es quasi mit Cheaten gleichzusetzen ist. Die nächste Frage ist, wie würdest du sonst Cheaten definieren? Ist Cheaten nur etwas, was mit Third-Party-Software funktioniert? Vermutlich nicht. Wenn du einen Cheat-Code eingeben könntest, kann man natürlich in heutigen Spielen nicht, aber früher konnte man das in Singleplayer spielen, dann ist das ja letztendlich auch nur ein Exploit. Also du nutzt etwas, was du im Spiel eingeben kannst, dafür, dass du einen Vorteil hast. Und von daher, ja, also Exploits können das sein, was sich so im weitesten Sinne als Cheater, im Sinne von einem Spieler, der sich unfaire Vorteile verschafft, gleichkommen. Und die Frage, warum man sie erkennt, ich glaube, das hat so ein bisschen mit der Herangehensweise zu tun. Es gibt halt, glaube ich, Spieler, die das Gefühl haben, als Erstes, wenn sie verlieren, einen quasi, einen Schuldigen dafür finden müssen, der idealerweise natürlich nicht sie selbst ist und der noch mal idealererweise sich irgendwelcher unfaire Mittel bedient hat. Denn dann kann man sich halt so quasi moralisch auf der ganz sicheren Seite fühlen. Man selber hat nichts oder nicht viel falsch gemacht und der andere hat zudem noch gecheatet. Und ich glaube, die sinnigste Art und Weise ist herauszufinden, ob irgendwo Cheater unterwegs ist, ist zu versuchen, eine Erklärung zu finden, ohne dass irgendwelche Cheats involviert sind. Wenn jemand irgendwie eine unglaubliche Kill-Death-Ratio hat bei einem Spiel, ob nun jetzt bei einem Battleground in WoW oder sonst wo, dann ist die einfachste Erklärung dafür, dass er gut schießt und gut spielt. Das ist die einfachste und offensichtlichste Erklärung. Erst wenn ich in eine Situation komme, wo ich sage, jetzt passiert mir wiederkehrend etwas oder häufiger etwas, was ich nicht mehr mit einfach nur gut schießen erklären kann, dass er irgendwo aus Situationen mich trifft, wo er mich gar nicht treffen oder sehen können sollte, dann wäre es irgendwie den Schritt weiterzugehen, was könnte ein weiteres Problem sein. Das Problem ist halt nur dabei, dass vielen Leuten die notwendigen Informationen dazu fehlen, manchmal oder sie gar nicht versuchen, die zu finden, was eine legitime Erklärung für etwas war oder ist, was sie im Spiel beobachtet haben. Und deswegen glaube ich halt, dass es manchmal dazu kommt, dass Spieler sehr leicht dazu neigen, alles, was um sie herum passiert und was sie sich nicht sofort unmittelbar erklären können, als Cheating zu betrachten. So ein bisschen so wie so Ufologen, genauso wie du halt sagst, Never Aliens und so weiter und so fort. Also manche Leute versuchen, sobald sie etwas sehen, was sie sich nicht unmittelbar erklären können, immer irgendeine übersinnliche oder übernatürliche Erklärung zu finden. Anstatt zu sagen, können wir alles andere an logischen Erklärungen ausschließen oder an logischen und nachvollziehbaren Erklärungen. Meistens ist es natürlich so, nein, sie haben noch nicht mal ansatzweise versucht, alle logischen Erklärungen auszuschließen, sondern sie sind direkt über den Schritt, da passiert irgendetwas Komisches hinzu, es muss etwas Übernatürliches oder Übersinnliches sein gekommen. Und ein weiterer Punkt ist halt immer, ich glaube es ist Ockhams Racer, dass man die Antwort bevorzugen sollte bei mehreren, die am wenigsten Voraussetzungen oder am wenigsten Annahmen benötigt, um zutreffen zu können. Das kann halt auch immer hilfreich sein, auch in jeder Situation, dass man unabhängig vom Cheater findet oder nicht. Wenn ich halt davon ausgehen müsste, dass jemand zum Beispiel um zu cheaten x, y verschiedene Sachen gleichzeitig machen müsste, um überhaupt diese Situation zu erzeugen, dann kann ich mich halt fragen, halte ich das für ein realistisches Szenario. Ist allerdings insofern schwer zu beurteilen, dass wenn man diese ganzen Cheat-Softwares nicht kennt, es einem unglaublich schwierig fällt, nehme ich mal an, sich gewahrt zu sein, was die können oder nicht können. Der sehr leichte und der sicherste Weg zu erkennen, ob jemand cheatet, ist, wenn man den entsprechenden Cheat oder Bot oder sonst was selber kennt und benutzt hat und die Verhaltensweisen halt eins zu eins wiedererkennt. Da gibt es zum Beispiel auch diese lustigen Bot-Trains, die es manchmal in BGs gab, wo man halt fest, also wo man deutlich sehen konnte, dass das Spieler wie an der Schnur aufgezogen, exakt dieselben Routen gelaufen sind und exakt dasselbe gemacht haben und keine Multiboxer waren. Eine Erklärung, die ja noch im Rahmen des nicht cheaten, zumindest bei WoW gewesen wären, wären ja Multiboxing und wenn das halt alle Spieler von völlig unterschiedlichen Servern sind, kann man das meistens ausschließen, dass es Multiboxer sind. So, das soll es gewesen sein für heute. Ich danke euch für eure Fragen. Macht bitte weiter so. In diesem Sinne, tschüss, sagt euer Onkel Barlow.