OnkelBarlow/BMZ/768: Hunde dressieren, Sonne Mond und Sterne-Fest, Kinder-Namensgebung
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| # | date | runtime | url |
|---|---|---|---|
| 773 | 2019-11 | 00:45:03 | YouTubeSpotify |
Zusammenfassung
<Zusammenfassung>
Lessons Learned
<Lesson Learned 1>
Transkript
Hallo und herzlich willkommen, hier ist Barlow mit BMZ Nummer 768 und den Themen Hunde dressieren, Sonne, Mond und Sterne fest und Kinder namensgebung. Moin Georg, wie stehst du zum Thema Hunde dressieren? Ich will mir, sobald ich einen sicheren Job und eine Wohnung habe, einen Hund aus dem Tierheim zulegen. Ich gebe Tiere und finde ihr natürliches Verhalten irgendwie faszinierend. Natürlich möchte ich in dem Hund einen glücklichen verspielten Freund finden, allerdings will ich auch, dass der Hund sehr gut auf mich hört und mir eventuell auch helfen kann, mich zu verteidigen. Aber wo zieht man die Grenzen zwischen wild, gut erzogen und willenlos? Die meisten perfekt erzogenen Hunde wirken sehr unglücklich auf mich, sie achten nur auf ihre Besitzer und sein nächstes Kommando. Wie siehst du das? Wie hast du deine Hunde erzogen? Bitte niemals mit dem BMZ, auf mit dem BMZ und Podcast ohne Namen, bist ein cooler Typ, immer bedacht und trotzdem lustig. Ok, also, ja, dressieren. Ich glaube, ich würde noch Unterschiede machen, wobei ich gar nicht sicher bin, ob ich diese Unterschiede intuitiv falsch mache zwischen trainieren und dressieren. Also dressieren glaube ich, habe ich immer so im Kopf als zweckgebunden abrichten und zum Beispiel Tricks zu machen oder halt auch auf Funktionshunde. Und trainieren ist halt eher so ein paar Basisfähigkeiten dem Hund beizubringen, dass er zum Beispiel weiß, was bei Fuß ist, was Sitz ist, was Platz ist und so weiter und so fort. Oder dass er weiß, was aus ist, also auch ein ganz, ganz wichtiges Kommando, wenn ein Hund halt irgendwas ins Maul nimmt und frisst. Gerade bei jüngeren Hunden ist das manchmal so, dass sie halt irgendwie was, Poppy zum Beispiel, irgendwie hat zwei oder drei Jahre gebraucht, bis sie dann irgendwann mal aufgehört hat, alles ins Maul zu nehmen, was irgendwo auf der Straße ist, dass sie halt auf aushört und das ausspuckt, was sie im Maul hat, weil es halt mitunter sehr gefährlich sein kann für Hunde. Und sei es nur, in Anführungsstrichen, weil sie sich den Magen verderben und dann Durchfall bekommen. Das ist meistens nicht lebensgefährlich, aber es kann auch Situationen geben, in denen sie tatsächlich irgendwas ins Maul nehmen, was potenziell lebensgefährlich ist. Eine Sache, die ich zu bedenken geben möchte, ist, dass es nochmal eine Spur schwerer sein kann, wenn ein Hund aus dem Tierheim nimmt, ihm Dinge beizubringen, weil es ein großer Unterschied ist, ob du Verhaltensweisen abtrainieren möchtest und damit einhergehend neue antrainieren, oder ob du quasi ein unbeschriebenes Blatt hast, dem du von Anfang an alles richtig beibringen kannst. Bin mir nicht sicher, inwiefern da dir Hundetrainer helfen können, aber zumindest die Erfahrung, die ich auch im Gespräch mit Hundetrainer halt gemacht habe, ist halt, dass das nicht immer ganz leicht ist, also diese Tierheim-Geschichte. Wobei es natürlich grundsätzlich auch extrem gut ist und schön ist und lobenswert ist zu sagen, ich möchte einen Hund haben, der aus dem Tierheim kommt. Du kannst natürlich auch mit den Menschen im Tierheim sprechen, weil die Schwierigkeit bei Tierheimhunden ist halt oft, dass die nicht ohne Grund abgegeben wurden. Und oft ist es halt so, dass sie wegen bestimmter Verhaltensweisen abgegeben wurden. Und das kann mit Unterhalt so eine schwierige Situation für einen Hundehalter sein. Das ist quasi so die Advanced Difficulty, so ungefähr, unter Umständen. Das ist also ganz, ganz wichtig, dass du dann mit den Menschen im Tierheim sprichst, welche Eigenschaften die entsprechenden Hunde haben, wobei das halt auch nicht so ganz leicht ist, weil die natürlich dir auch den Hund nicht madig machen wollen. Die möchten ja auch nicht sagen, ne, mit dem Hund, da kannst du gar nichts anfangen. Also da eine komplett objektive Meinung zu bekommen, ist vielleicht nicht immer so ganz einfach. Vielleicht holst du dir da auch Erfahrungen von anderen Menschen mit Tierheimen in deiner Nähe, ob es da welche gibt, die da besonders gut geeignet sind. Das nächste ist halt, ich bin immer unglaublich skeptisch, wenn Menschen einen Hund quasi als Waffe benutzen wollen. Denn das ist es ja. Wenn du sagst, der Hund soll mich auch verteidigen können und du möchtest ihn gezielt darauf trainieren, dann ist dein Hund eine Waffe. Und das ist... Ich hab so viel schon an Menschen gesehen, die das mit ihrem Hund versucht haben und wo das massiv nach hinten losgegangen ist, dass ich da sagen würde, boah, mach das doch nicht als allererstes mit dem ersten Hund, den du dir zulegst. Also das ist so ein bisschen die Höchstschwierigkeit. Ein Tierheimhund, dem du vermutlich vieles abtrainieren musst und neue Dinge antrainieren musst und dann möchtest du ihn zu einem... ja zu einem Verteidigungshund abrichten. Da kann unglaublich viel bei schiefgehen. Ich meine, es ist eine Sache, wenn du einem Hund irgendwie trainieren, antrainieren möchtest, was er zu fressen hat und nicht zu fressen hat und Apportieren hat und nicht zu apportieren hat. Aber ihm wirklich gut beizubringen, in Gefahrensituationen richtig zu reagieren und gegebenenfalls gezielt anzugreifen, das muss er ja dann tun. Wenn dich ein Hund verteidigen soll, dann muss er ja gezielt spätestens auf dein Kommando jemanden angreifen können, aber auch dabei keinerlei Aggressionen aufbauen, wenn du nicht dieses entsprechende Kommando gibst. Im Idealfall zumindest. Eine andere Schwierigkeit könnte natürlich auch sein, dass jemand dir nicht mehr ermöglicht, zum Beispiel jemandem den Mund zu halten, Kommando zu geben und so. Aber gut, gehen wir mal von dem Best Case aus. Der darf halt keine Eigenschaft entwickeln, keine negative Eigenschaft, die dazu führt, dass er ein Angriffsverhalten in irgendeiner anderen Situation an den Tag legt und dann musst du noch in der Lage sein, ihn dazu bringen, dieses Verhalten sofort abzustellen auf ein entsprechendes Kommando. Das ist auch nicht immer ganz leicht übrigens. Mach's nicht. Also, das ist mein erster Tipp. Mach das nicht. Bitte. Also nicht als allerersten Hund, den du dir zulegst. Es ist schon schwer genug für Leute, die glaube ich professionell in dem Bereich arbeiten, das hinzubekommen. Eine andere Frage ist halt immer, wann immer ich höre, und das kommt gelegentlich vor, dass sich Leute irgendwie darüber lustig machen, dass man kleine Hunde hat. Ich bin ja irgendwie ein großer Kern und ich habe einen kleinen Hund. Dann höre ich halt oft daraus, dass für sie halt ein großer Hund so eine Mischung aus Status-Symbol und Stärke zeigen ist. Was sie selber nicht an Stärke zeigen können, das soll der Hund dann halt zeigen und in gewisser Art und Weise auch als Abschreckung dienen, was ja der erste Schritt ist. Also der erste Schritt, den man ja hat, ist der Fall, dass man einen Hund bei sich hat, der erstmal dafür sorgt und so abschreckend ist, dass man dadurch erst in keine Gefahr kommt. Oder mit nicht so hoher Wahrscheinlichkeit. Und das ist ja durchaus schon bei fast jedem etwas größeren Hund gegeben. Also wenn du jetzt dir überlegen würdest, du bist der Bösewicht, der im Park mit einem Messer lauert, um irgendjemandem sein Handy oder seine Brieftasche zu rauben, würdest du dir ausgerechnet denjenigen aussuchen, der mit einem Schäferhund oder Dogge entlang geht? Vermutlich nicht. Warum? Das Risiko ist halt da, dass dieser Hund alleine aus Reflex sein Herrchen verteidigt. Warum solltest du dir ausgerechnet diese Person aussuchen, wenn du dir auch den Nächstbesten oder die Nächstbeste aussuchen könntest? So, also das sind meine hochgradigen Bedenken und Alarmglocken bei den Dingen, die du da gerade gesagt hast. Gehen wir nochmal kurz zurück zum Thema, was das normale Trainieren eines Hundes betrifft. Das ist super, ganz ganz toll. Und das ist auch gar nichts Schlechtes, weil Hunde einen großen Spaß daran haben, Dinge zu lernen und ihrem Herrchen zu gefallen oder Frauchen zu gefallen. Das macht ihnen richtig viel Spaß. Für die ist das Spielen. Also die meisten Dinge, die den Hunden beigebracht werden, werden ihnen auf spielerische Art und Weise beigebracht. Oh Gott, ich muss gerade einen fürchterlichen Zusammenhang denken in puncto 9-11, wo es halt darum ging, dass den Hunden halt auch spielerisch beigebracht wird, verschüttete Menschen zu suchen. Und die Hunde im Zusammenhang mit 9-11 regelrecht depressiv wurden, weil sie keine lebenden, verschütteten Menschen gefunden haben. Und daraufhin die Hundetrainer sich mit Schutt bedeckt haben, damit die Hunde das Erfolgserlebnis haben, die ihren Spielkameraden befreien zu können. Also man bringt Hunden viele Dinge spielerisch bei und denen macht das eine Menge Spaß. Und das siehst du auch sehr oft im Verhalten der Hunde, während man mit ihnen trainiert, dass sie halt hochgradig aufmerksam sind. Und natürlich gibt es unter anderem das Training auch mit Belohnung, wo sie sich natürlich dann auch auf die Belohnung freuen. Aber das ist es nicht alleine, auch ein Lob und eine Art und Weise mit dem Hund zu sprechen oder ihn zu streicheln. Also es ist nicht nur so, als ob Hunde nur daran Spaß hätten, wenn man ihnen Futter gibt. Also davor solltest du insofern keine Sorgen haben, dass dein Hund nur weil er trainiert, das jetzt zu so einem seelenlosen Roboter verkommt. Dem ist nicht so. Also das Trainieren und sich um den Hund kümmern ist für den größtenteils toll und macht dem eine Menge Spaß. Also bei den meisten Dingen. Nicht alle Sachen machen dem Hund natürlich Spaß. Negative Verhaltensweisen abzutrainieren ist zum Beispiel etwas, was nicht immer mit Spaß mit dem Hund verbunden ist. Weil dann wird er manchmal angemobpert oder keine Ahnung, man greift ihm zum Beispiel die Flanke, wenn er das ansonsten, wenn er auf dem Befehl noch nicht hört, greift man ihm in die Seite, damit er sich ein bisschen erschrickt und zum Beispiel was ausspuckt oder so. Aber im Großen und Ganzen kann dem Hund das Trainieren eine Menge Spaß machen. Und das ist grundsätzlich eine sehr, sehr positive Sache, weil es von großem Vorteil ist, wenn Hunde in der Lage sind, auf die wichtigsten Kommandos zu hören. Gerade dann, wenn du mit vielen Leuten umgehst, also mit vielen Leuten zu tun hast, die zum Beispiel auch zu dir kommen oder dich auf der Straße treffen oder und den Hund zum Beispiel unangeleint hast, dann ist es super mega wichtig. Einen Hund nicht anzuleihen, der nicht auf die Basis Kommandos hört, ist das bescheuertste, was man machen kann, machen aber ganz viele. Hab neulich erst wieder einen gehabt, da ist der Hund unangeleint zu unseren Hunden angeschossen gekommen und hat irgendwie rumgeklefft und so. Der hat sich nur interessiert und wollte spielen und Frauchen stand halt irgendwie 30 Meter entfernt und rief dann irgendwie, keine Ahnung wie der Hund hieß, Freddy, Freddy, Freddy. Der Hund macht nichts, gar nicht drauf gehört. Das war jetzt die glückliche Situation, dass keiner der Hunde sich da gegenseitig angegriffen hat. Holly hat halt rumgekleift, weil sie gar keinen Bock darauf hatte, dass ihr der andere Hund näher kommt, aber das war es halt auch. Und da ist dann noch so eine Sache, was dieses Trainieren betrifft, das ist auch, also es ist schon schwierig genug, wir schaffen es Poppy nur ganz, ganz schwer und langsam abzutrainieren, dass sie sich immer freut wie ein panierter Biber, wenn irgendwelche anderen Menschen in die Wohnung kommen, wenn Gäste kommen. Die freut sich riesig. Wenn jemand anderes da kommt, ist der das Beste, was überhaupt in der Welt je passiert ist. Sie kommt angerannt, wedelt mit ihrem kleinen Bürzelchen, hüpft und will unbedingt spielen und so. Ihr das abzutrainieren ist so unglaublich schwer. Immer wieder muss sie mir das Sitzkommando geben und dann quäkt sie rum, weil sie gar keinen Bock auf Sitz hat und doch viel lieber spielen möchte und so. Aber das ist toll, das insgesamt hinzubekommen mit den Hunden. Und da spricht gar nichts gegen, spricht überhaupt nichts gegen, da musst du dir gar keine Sorgen machen. Ganz im Gegenteil, also den Hunden ein grundsätzliches Training zu geben im Umgang mit Menschen, aber auch mit anderen Hunden ist ganz, ganz toll. So, jetzt kommen wir noch zu einem kleinen Nach- und Nebensatz, wo ich halt höre, dass du deinen Hund im Zweifelsfalle defensiv nutzen möchtest zu deiner Verteidigung, die mich persönlich interessiert. Gibt es konkrete Gründe, warum du glaubst, dass das notwendig ist? Denn ich sage es mal so, für einen normalen, in normaler Situation befindenden Menschen in Deutschland ist es halt so, dass die Wahrscheinlichkeit einem signifikanten Gewaltverbrechen zum Opfer zu fallen nicht sehr hoch ist. Dann ist noch die Frage, inwiefern sich das natürlich ändert, dadurch, dass man einen Hund dabei hat, beziehungsweise nur den Unterschied machen würde, ob der Hund abgerichtet ist oder nicht. Das wäre mal interessant zu wissen, gibt es da irgendwas spezielle Gründe? Ist das in der Vergangenheit vielleicht das eine oder andere Mal passiert? Vielleicht sogar mehrfach passiert oder so? Gibt es da aufgrund der Wohnsituation oder der beruflichen Situation besondere Vorsicht, die du walten lassen müsstest? Denn ich habe so den vorsichtigen Verdacht, wenn ich falsch liege, ignoriere, was ich gesagt habe. Ich habe also den vorsichtigen Verdacht, dass wenn man an deiner Einstellung zu dieser Gefahr ein wenig arbeiten würde mit jemandem, der sich dazu auskennt, das möglicherweise deutlich produktiver wäre, als sich in egal welcher Form zu bewaffnen. Sage ich mal so. Ich weiß, dass das jetzt sehr dämlich klingt, weil man immer davon ausgeht und Menschen, die so ticken wie du und grundsätzlich gerade darüber nachdenken, ich sage mal aufzurüsten, immer davon ausgehen, dass es eine rationale, sinnvolle und positive Entscheidung ist, das zu tun. Und sie vor allen Dingen das, was sie zu ihrer Bewaffnung wählen, 100-prozentig unter Kontrolle haben und nur und ausschließlich von ihnen und positiv eingesetzt wird, wenn es nicht anders geht. Die Praxis zeigt aber, dass das fast nie der Fall ist. Eher das Gegenteil. Das in den allermeisten Fällen, das keinen positiven, dafür aber potenziell eine Menge negative Effekte hat. Deswegen gebe ich das nur mal ganz vorsichtig zu bedenken. Für den Fall, dass du jetzt gerade denkst, da könnte vielleicht ein bisschen was dran sein, würde ich diese Option mal umgeachtet, der Hundefrage und der Dressierfrage und der Abrichtungsfrage des Hundes, würde ich dieses Thema vielleicht mal angehen, weil es nicht schaden kann, das zu tun. So. Hallo, Onkel Barlow. Erstmal danke für die tägliche Unterhaltung und Denkanstösse. Und sorry, falls die Formatierung misst, dass ich schreibe das hier in meiner Mittagspause vom Handy aus. Alleine dafür, alleine als ich diesen Satz gelesen habe, dachte ich mir, die Frage ist es schon eigentlich wert, reingenommen zu werden. Denn wer sich die Mühe macht, so einen riesenlangen Absatz am Handy zu schreiben und dabei noch zu formatieren und auf Groß- und Kleinschreibung und Zeichensetzung zu achten, alleine dafür musste die Frage eigentlich schon reinkommen. Ist ja jetzt auch. Ich möchte mit dir und der Community eine Geschichte teilen, die mir nicht aus dem Kopf geht und gegebenenfalls ein paar Meinungen bzw. Gedanken dazu hören. Ich war die Tage spendensammeln für Sankt Martin. Das wird bei uns vom Heimatverein organisiert und ich klappere da seit circa fünf Jahren denselben Straßenzug ab. Ich kenne also zum Teil meine Spender schon in gewissem Maße und sie mich auch. Ist natürlich gut, weil an der Tür klingeln und spendensammeln ist ein bisschen nicht beliebt grundsätzlich. Da ist ja niemand, der sich denkt, WoW, da ist jemand an der Tür und möchte Geld. Wie geil, ich freue mich. Ist ja eher so, dass man sich denkt, Tür zu und der Hund wird gerufen. Das ist Frage eins. Sie mich auch. Nun ging meine Sammelrunde ihrem Ende entgegen und ich klingel bei einem Haus, wo die letzten Jahre nie jemand geöffnet hat. Jetzt leuchtet aber Licht im Flur. Mir öffnet ein Mann mittleren Alters, der offensichtlich gerade am Renovieren war. Er ist also vermutlich erst kürzlich oder noch gar nicht richtig eingezogen. Ich stellte mich vor, sagte, dass ich spenden für Sankt Martinsammle, worauf er antwortete, es sei schön, dass es das noch gibt. Ich dachte mir soziales Engagement. Das ist für mich eigentlich normal. Und noch nicht Sonne, Mond und Sterne Fest heißt. Bitte nicht so. Bitte nicht so, einer hat mir gerade noch gefehlt. Ich sagte nebenbei, dass ich nur einmal von einem Esmous Fest gehört habe und das sofort wieder unbenannt wurde. Wir haben kurz freundlich ein wenig geredet. Es kamen aber immer wieder Sprüche im Sinne von fremde Kultur aufzwingen, die ich aber versuchte, sachlich ein wenig zu entschärfen, ließ mich. Aber auf keine Diskussion ein. Ich hatte Besseres zu tun und das eigentlich auch. Moment. Und das eigentlich auch war weder die richtige Zeit noch der richtige Ort für Politik. Religion ja eigentlich auch. Aber auch Politik. Ja, ich war froh, dass irgendwann sein Handwerker kam und mich von ihm erlöst. Ich verabschiedete mich freundlich und ging weiter. Eine Spende habe ich übrigens nicht bekommen, weil er momentan jeden Euro für die Renovierung brauchte. Wurde aber auf nächstes Jahr vertröste, dass wir das Licht aus. Da würde er mir 50 Euro geben. Die größte Einzelspende, die ich hier bekommen hätte. Mal schauen, ob er sich erinnert. Da bin ich auch gespannt, ob er sich erinnert. Ja, meine Fragen kannst du dir wahrscheinlich schon denken. Wie hättest du in der Situation reagiert? Was sind deine Gedanken? Wie gehst du damit um? Wenn ein Gespräch mit fremden Kollegen oder den komischen Lebensgefährten der Tante ins politische Driften, man unterschiedlicher Meinung ist. Ich wünsche dir alles Gute, viel Kraft in deiner zügigen Genesung. Liebe Grüße, haarige Klumpen, wubbeltier. Nee, schwuppertier. Ja, das ist schwierig. Das ist grundsätzlich schwierig, weil man eigentlich immer versuchen möchte, so gut wie möglich mit Leuten klarzukommen. Aber das nicht immer so einfach geht. Was ich versuche irgendwie, ich bin nicht irgendwie im Gassi gegangen. Im Grunde habe ich ein bisschen darüber nachgedacht, gegen wem oder wem gegenüber ich eigentlich Antipathien hege. Und da ist es so, dass ich glaube, dass es ein ganz guter Ansatz ist, wenn man versucht, seine Antipathien auf Denkweisen und Denkmuster zu lenken und nicht auf Personen. Was natürlich bedeuten kann, dass man eine Person ablehnt, weil sie für eine bestimmte Denkweise steht und das tut. Aber auch unter der Einschränkung, dass man das dann und nur dann und nur so lange tut, wie das auch wirklich der Fall ist, wie diese Person auch wirklich für dieses Denkmuster und diese Denkweise steht. Nicht aber, wenn sie diese Denkweise und das Denkmuster abgelehnt hat und abgelegt hat. Das hilft einem auch, niemals auf die Idee zu kommen, irgendjemanden aufgrund einer reinen Gruppenzugehörigkeit zu hassen, vor allen Dingen, wenn er sich diese Gruppenzugehörigkeit nicht ausgesucht hat oder sie sich diese Gruppenzugehörigkeit nicht ausgesucht hat. Aufgrund von Alter, Geschlecht, Hautfarbe und so weiter und so fort. Das ist schon mal was ganz Wichtiges. Wenn jemand nichts dafür kann, dann gibt es keinen Grund, eine Antipathie zu hegen. Ist im Moment noch nicht das Thema, ist aber für die Gegenseite möglicherweise in gewissem Maße jetzt schon das Thema. So und jetzt kommen wir zu diesen ganzen Festtage und so weiter und so fort. Ich weiß, dass viele von euch nicht gläubig sind und nicht religiös sind und alles, was irgendwie mit Religion oder einem Heiligen-X-Feiertag zu tun hat, stark ablehnen und negativ finden. Ich sehe das bisschen differenziert. Ich bin auch nicht gläubig, nicht mehr gläubig, bin auch Atheist. Ich habe aber grundsätzlich jetzt nichts dagegen, dass es zum einen Leute gibt, die positive Aspekte von einer Religion ausleben. Positive Aspekte wohlgemerkt. Und zum anderen habe ich jetzt grundsätzlich nichts gegen religiöse Feiertage, auch dann nicht, wenn die zu einem staatlichen Feiertag werden. Weil mein Gott, also abgesehen davon, dass ich Freiberufler bin und damit an den Feiertagen halt nicht jetzt irgendwie frei habe oder sonst was, die mir jetzt also komplett egal sein können. Für diejenigen, die nicht Freiberufler sind, man freut sich ja grundsätzlich über die meisten Tage, die man frei hat. Die meisten von euch nehme ich an. Und da ist es doch egal, warum das so ist eigentlich. Und ob man jetzt irgendwie den Tag der deutschen Einheit feiert und glaubt, dass das ein großer Grund zur Freude ist oder irgendeinen anderen historischen Tag oder ein Gedenktag für irgendwas. Das ist mir grundsätzlich erstmal eher so Jacke wie Hose. Da gibt es jetzt nichts, wo ich sagen würde, das eine muss unbedingt sein, das andere nicht. Was ich schwierig finde, ist tatsächlich, wenn man ein kulturelles Element, auch wenn es ursprünglich mal religiös begründet war, umändern möchte, weil man glaubt, dass es jemandem nicht gefallen könnte. Es wäre eine Sache, wenn ich sagen würde, das ist ein Element, was hochgradig problematisch ist. Wenn ich jetzt sage, das ist halt unser Feiertag, wo wir alle Menschen unter 135 aus dem Dorf treiben und anzünden. Dann kann ich verstehen, dass man sagt, das ist ein Feiertag, den sollten wir vielleicht abändern, wenn er also ein aktiver Angriff auf irgendwas ist. Aber davon reden wir hier ja nicht und bei anderen Sachen auch nicht. Eine Sache, wo mir das extrem aufgefallen ist, das allererste Mal war bei Friends, bei der Fernsehserie Friends. Da wünschen die sich an Weihnachten immer Happy Holidays und nicht Merry Christmas. Und die Idee dahinter ist halt, dass es zu der Zeit auch andere Feiertage gibt und das halt irgendwie negativ aufgefasst werden könnte, wenn man diese anderen Feiertage halt nicht gleichermaßen würdigt oder so. Das finde ich dämlich, weil ich finde, es jedem selbst überlassen sein sollte, ob er einem fröhliche Weihnachten wünscht oder nicht oder irgendeinen anderen Feiertag. Und ich nehme es umgekehrt ja auch niemandem übel, wenn er oder sie das tut. Ob ich nun der entsprechenden Glaubensgruppe angehöre, einer anderen Glaubensgruppe angehöre oder gar keiner angehöre. Das Maß an Toleranz sollte man doch besitzen, dass man sagt, jemand, der an X oder Y glaubt und mir daher etwas Positives und Freundliches sowieso festwünscht, der kann das doch gerne tun. Zu glauben, dass man das ablehnen müsse und neutralisieren müsse und damit etwas Gutes tut, finde ich blödsinnig. Wenn sich das halt nun mal im Rahmen einer Kultur entwickelt hat, dann steht dem grundsätzlich nichts gegenüber. Wie gesagt, es sei denn, man sagt, die Basis, auf der dieses Fest gefeiert wird, ist so hochgradig falsch aus heutiger Sicht, dass wir das überdenken müssen oder die Art und Weise, wie das getan wird. Das ist ein völlig anderes Argument, dass man halt sagt, wir sollten das aus den und den Gründen nicht feiernswert finden. Da gibt es bestimmt auch den einen oder anderen Feiertag, bei dem es im Moment, was nicht einen Feiertag betrifft, aber ist dieses, vielleicht hat euch mal aufgefallen, wenn ihr Premier League guckt, dass die Leute so ein Symbol heute momentan auf den Trikots haben. Diese zwei roten Kreise mit dem schwarzen Punkt drin, das Poppy-Symbol, eine Mondblume ist das glaube ich auf Deutsch. Und ja, Poppy wie mein Hund, aber anders geschrieben, unser Hund hat das IE und die Poppy ist halt die Mondblume, ist mit dem Y am Ende. Und das ist halt ein Gedenken, der im Krieg Gefallenen, aber hauptsächlich, da es von den Briten kommt, quasi des britischen Empire, also der von Großbritannien. Und da gibt es halt einige, die sagen, ich lehne diese Art von Solidarisierung oder Bekundung ab, ich möchte das nicht tragen, weil eben das nicht uneingeschränkt positive Handlungen gewesen sind, die dazu geführt haben. Also dass man quasi so ein bisschen auch der Mitverschulder von einigen dieser entsprechenden Todesfälle ist. Zum Beispiel glaube ich bei den Iren oder Nordiren war es glaube ich, wo es den eine oder anderen gibt, der sagt, das lehnen wir aber ab. Und das ist ein anderer Punkt, dass man halt sagt, die Basis oder die Idee hinter diesem Fest oder dieser Feierlichkeit oder dieser Solidaritätsbekundung wie auch immer, finde ich nicht gut. Und deshalb finde ich, man sollte dieses entsprechende Fest umbenennen oder die Grußformel oder und so weiter und so fort. Aber es nur deshalb umzubenennen, weil es jemand gibt, der der Gruppe nicht angehört und sich davon angestoßen fühlen könnte, finde ich blödsinnig, weil da meine Logik lautet, so what? Er hat kein Recht, sich nicht angestoßen zu fühlen durch irgendwas. Hat er nicht oder sie? Und die Toleranz sollte man dann auf der anderen Seite besitzen zu sagen, naja gut, das sind halt Menschen, die feiern das und das Fest und dann lasse ich sie das halt feiern. Wenn du in irgendeiner keine Ahnung was in irgendein ganz absurdes Beispiel nicht das ist, wenn man sich da unmittelbar selbst aufgrund seines seiner Gläubigkeit getriggert fühlt, nimm dir eine Natur Volk, eine Natur Religion, die im in irgendeinem Regenwald lebt und die feiert halt das Sonnenwändfest oder so oder das Mondfest weiß der Teufel was irgendwas, was du halt nicht feierst. Und die wünschen dir freudestrahlend dann einmal im Monat ein fröhliches Mondfest und du sagst dann, also ich persönlich feier das Mondfest ja nicht und ich finde das Mondfest ist aus meiner Sicht ein heidnisches Ritual, das mit meinem Glauben nicht übereinstimmt. Es wäre sehr schön, wenn ihr mir stattdessen einen neutralen guten Tag statt eines glücklichen Mondfestes wünschen würdet. Würde doch jeder von euch sagen, wer sowas macht, hat doch komplett einen an der Klatsche oder? Wenn es dir nicht passt, dann geht er halt nicht hin, aber versaule den Leuten und nicht das was sie da seit Ewigkeiten feiern. So, das ist das ist erstmal grundsätzlich meine Meinung dazu. Ich finde es tatsächlich die so Ideen wie ein wenn jetzt jemand sagen würde, ich möchte nicht, dass man St. Martin feiert, ich möchte, dass man ein Sonnenmond und Sternefest feiern würde, fände ich auch bescheuert. Es geht ja meistens nicht in diese Richtung, dass man sagt. Ich stimme dem nicht zu, dass jemand auf eine eine Idee verzichten sollte, sondern es ist ja meistens die Argumentation, die in die Richtung geht, dass man Angst davor hat, eine andere Kultur würde die eigene ersetzen. Und das systematisch tun oder so. Und das ist der Punkt, den du glaube ich meinst und den möglicherweise auch derjenige meinte, mit dem du da die kurze Diskussion im Treppenhaus hast hatte. Und. Dann wird es halt. Schwieriger, dann sind wir bei jemandem, dem ich zwar grundsätzlich in seiner Aussage zustimme, wo aber unsere Überlegungen, warum wir das wollen, völlig unterschiedlich sind, um nicht zu sagen, gegensätzlicher kaum sein könnten. Meine Idee davon ist, dass es zu einer eigentlich einer Offenheit der Gesellschaft gehört, so was zu akzeptieren. Und sein ist das genaue Gegenteil. Sein ist, dass er, dass er im Prinzip Panik davor hat, dass eine offene Gesellschaft existiert, zu der eben auch anders Denkende oder anders Feiernde in dem Fall gehören. So lange ich nicht hundertprozentig weiß, wie tief und aus welchen Gründen seine Motivation ist, etwas bestimmtes abzulehnen, bin ich noch vorsichtig mit mit meiner Einschätzung diesen Menschen betreffend. Da ist noch Spielraum für Verständnis. Auch wenn es in Richtung geht, wo ich sage, das kann sich sehr leicht vom Verständnis zu ich scheiß auf deine 50 Euro entwickeln. Nämlich dann, wenn es halt einer der Fälle ist, die die die von dieser extremen Paranoia durchsetzt sind. Und leider Gottes muss ich immer wieder feststellen, wenn ich die YouTube Kommentare selbst in meinem Kanal durchgehe, wo ich ja doch sehr häufig mich in einer Art und Weise positioniere, dass ich sage, dass ich, dass ich. Bestimmte Formen der der Herangehensweise und diverse Intoleranzen halt nicht gut und nicht richtig finde. Selbst in meinem Channel ist es immer wieder so, dass da doch der ein oder andere offenbar erheblich anders drüber denkt. Aber nun gut, sagen die sich in einem vernünftigen Maße äußern, ist das in Ordnung, passiert leider nicht immer. Gibt auch in manchen Fällen Kommentare und auch Nutzernamen, die da so ein bisschen problematisch sind und waren in der Vergangenheit. Ja, so viel dazu. Ich bin auf der anderen Seite muss man halt sagen, wenn du für eine gute Sache sammelst. Warum sollte man nicht auch einem schlechten Menschen Geld abnehmen, wenn es einer wäre? Von daher ist also die Frage, ob dieses Scheiß auf deine 50 Euro überhaupt die beste Herangehensweise wäre. Und man sich nicht denkt, jetzt klinge ich erst recht nächstes Jahr dort. Lieber Onkel, ich wünsche dir ganz viel Kraft in den nächsten Wochen und Monaten. Meine Daumen sind für dich gedrückt. Dankeschön. Nun zu meiner Frage Geschichte. Es geht um Namensgebung für Kinder. Ich selbst habe keine Kinder und werde wahrscheinlich auch keine haben. Aber ich bin Tante von einem 12-jährigen Neffen und bald auch einer Babynichte. Das freut mich sehr, da meine Schwester sich schon sehr lange ein zweites Kind gewünscht hat. Und es mit ihrem neuen Partner nach langem endlich funktionierte. Letztes Wochenende habe ich bei einer kleinen Familienfeier gefragt, ob sie denn schon einen Namen für die Kleine haben. Und dann wurde mir die weibliche Form vom Namen meines Neffen genannt. Also wenn der Neffe jetzt Michael hieß, dann wäre es Michaela. Weibliche Form des Namens des Neffen. Ich dachte anfangs an einen Scherz. Und nach einem weiteren Nachfragen wurde mir bestätigt, dass die Kleine so heißen soll. Da der Partner meiner Schwester den Namen so toll findet und es ja lustig ist. Jetzt würden mir jedes Mal beide Kinder kommen, wenn er anfängt sie zu rufen. Aber das ist ja nicht notwendigerweise gut. Abgesehen davon, dass jetzt zumindest im Falle von Michael und Michaela nicht beide Kinder kommen würden. Es müsste ja dann schon deutlich näher beieinander sein. Der Name selbst hat für ihn keine weitere Bedeutung. Der Namen meines Neffen ist sehr häufig im Gegensatz zu weiblichen Formen. Dazu kommt, dass die weibliche Form ein wenig unter Kevinismus leiden könnte. Jetzt will ich überlegen, was gibt es für weibliche Namen, von denen es eine männliche und weibliche Form gibt, die sich so extrem unterscheiden, wo die weibliche Form halt sehr viel komischer, keviniger klingt. Weil Michael und Michaela ja nicht. Christian und Christiane. Das ist ja nicht ein Name, wo beide gleich sind. Sascha zum Beispiel wäre ein Name, der weiblich und männlich funktioniert. Wobei je nach Region. Also zum Beispiel in Deutschland benutzen wir Andrea ja nur als weiblichen Namen. Meistens. Weiß nicht, ob er als männlicher zugelassen ist. Aber in Italien zum Beispiel ist Andrea ein ganz normaler männlicher Name auch. Okay, egal. Weiß ich nicht. Muss ich ja nicht drauf kommen. Ich glaube, eine Sache, der sich viele nicht bewusst sind, ist, wie wichtig ein Name für einen Menschen ist. Das merke ich alleine schon daran. Ich habe einen Namen, ich werde immer Georg genannt, aber Georg, also George, geschrieben. Und das ist schon eine Kleinigkeit, die ein bisschen unpraktisch und nervig ist. Einen Namen zu haben, den man im Zweifelsfall immer buchstabieren muss, bzw. der fast immer falsch geschrieben wird. Von Leuten, die einen nur vom Sprechen her kennen und dann irgendwie anschreiben. Sogar bis zu dem Punkt, dass Leute selbst, die meine Unterschrift lesen, unter einer E-Mail zum Beispiel, in der E-Mail antworten und den einen Buchstaben, das E von Georg, nicht dranhängen. Und das allein ist so eine Kleinigkeit, die nervig, unpraktisch und unnötig ist. Kann man natürlich sagen, das hätte man von Anfang an ändern können, indem man das Kind halt einfach nur George oder Georg ruft. Georg fände ich total bescheuert. Ich glaube, es gibt kaum jemanden, wenn nicht niemanden, der im Deutschen so angesprochen wird oder werden möchte. Liebe also George. Nur haben meine Eltern sich halt so entschieden. Der Junge heißt halt, wird von uns selbst Georg genannt, wird aber Georg geschrieben. Und das gilt für andere Namen auch, die sich halt durch irgendwie eine absurde Schreibweise kennzeichnen. Damit meine ich halt nicht so was wie ein polnisches Christof oder so, das halt irgendwie mit KRY, Gott KRY, dann ZS oder so geschrieben wird. Was einfach nur daher rührt, dass der Name in einer anderen Sprache anders geschrieben wird. Sondern wenn man Menschen meinen, sie müssen einen aller Welts Namen unbedingt anders schreiben. Wo wie was gibt es denn für ein was gibt es denn für so ein Fall, der nahezu, wo man sich denkt, was für ein was für Trottel. Matthias ohne H, das ist nur noch relativ häufig. Was gibt es denn für einen Namen? Mark mit C und K sind beide noch relativ häufig. Christian mit K weiß ich gerade nicht. Das ist das üblich. Uns fällt bestimmt irgendwas ein in den Kommentaren. So ein Namen, der typischerweise in einer bestimmten Art und Weise, Philipp mit F vielleicht oder so. Ich weiß es nicht, der üblicherweise in einer bestimmten Art und Weise geschrieben wird. Nur von manchen dann so von diesem mir auf den Sack gehen wollen dann anders. Das alleine ist schon schwierig genug bei ganz normalen Namen, ein Anführungsstrichen ganz normalen Namen. Jetzt kommen wir zu diesen zu diesen Klödhilf und Co. So Namen, wo man sich denkt, oder wollte jemand unbedingt anders sein. Die glaube ich. Können auch extrem. Unpraktisch werden auf Dauer, was du halt bezeichnest oder was du als Kevinismus bezeichnest, ist ja tatsächlich ein untersuchtes Phänomen. Es ist so, dass wir Menschen leider Gottes oder zum Glück, wie man es nimmt, alle möglichen Urteile schräglich Vorurteile auf Basis von tausenden von Dingen fällen, die eigentlich gemein und ungerecht sind. Die uns aber durchs ganze Leben begleiten und die andere Menschen durch ihr ganzes Leben und den Umgang mit uns begleiten. Eins davon, der schon häufig darüber gesprochen ist, in der Berufswelt ist es so, dass bei Männern zumindest größere Männer erfolgreicher sind. Die kriegen mehr bezahlt, sie verdienen mehr Geld, signifikant messbar mehr Geld und haben größere Aufstiegschancen und so. Das ist komplett bescheuert. Es gibt keinen wirklichen Grund, warum das so sein sollte. Also wenn wir jetzt nicht gerade von Basketball oder so reden, wo es natürlich eine gewisse Korrelation zwischen Körpergröße und Kompetenz im Job betrifft. Aber es gibt ansonsten kaum Gründe, warum das so sein sollte. Das kann man sagen, die strahlen vielleicht mehr Autorität aus, aber das an sich wäre ja auch ein Problem. Wenn du selbst eine Autorität nicht akzeptierst, wenn jemand eine Körpergröße hat, die dir nicht passt. Also das alleine wäre ja keine, das wäre ja eigentlich nur eine Erklärung des Problems, aber nicht, ja das ist ja verständlich das. So Attraktivität, auch ein ganz ganz wichtiger Faktor bei Männern und Frauen. Es ist nicht so, als ob man jetzt sagen würde, ja es sind irgendwie nur die chauvinistischen Männer, die sich da irgendwie ihre dekorativen Mädels irgendwo einstellen wollen. Nee, bei Männern und Frauen spielt Attraktivität eine große Rolle. Ich glaube übrigens bei den, was die Körpergröße betrifft, war es in der Vergangenheit so, dass bei Präsidentschaftswahlen bislang immer der Größere der beiden Kandidaten gewonnen hat. Manchmal gelesen zu haben, ich weiß nicht, ob das immer noch so ist. Das Trump größer als das Hillary Clinton ist natürlich klar. Aber gut, sie ist auch die erste weibliche Kandidatin gewesen. Und alle möglichen anderen Dinge. Körpergröße aussehen und so weiter und so fort, leider Gottes ist Name eins davon. Und es gibt tatsächlich Namen, die unglaublich negative Assoziationen auslösen. Kevin ist eben so ein typisches Beispiel davon. Und das muss man sich halt irgendwie auch so ein bisschen vergegenwärtigen. Möchte ich etwas machen, dass mein Kind Steine in den Weg legen wird? Und ich rede nicht nur von jedes Mal sein fucking Namen buchstabieren zu müssen, weil es jeder falsch schreibt, weil du meinst, derjenige sein zu müssen, der Philipp mit F heißt oder Philipp mit 9P oder mit IEE, was weiß ich. Möchte ich dazu noch irgendwie so einen Namen haben, von dem ich annehmen kann, dass er sehr unbeliebt ist? Möchte ich dann auch noch ein paar Namen haben, die ich an die Verse französische und englische Namen, die ganzen Peggies und Perries, Kevin, Chantal und so weiter und so fort. Es ist schön, ich den Namen vielleicht finde und so sehr ich einen tollen Grund habe, irgendjemanden vielleicht eine ganz tolle Schriftstellerin oder Schriftsteller zu kennen, von der das Ganze inspiriert ist. Ist das eine Frage, die ich mir als Elternteil wirklich stellen würde? Möchte ich dann noch mal so was wie der Namensklang zusammen mit dem Nachnamen? Also habe ich einen Vornamen, der auch nur ansatzweise zum Nachnamen passt? Also natürlich muss man sagen, es gibt einfach Nachnamen, die jetzt nicht so wunderschön sind. Aber möchte ich jetzt mein Kind Jean-Jacques Klötenhuber nennen oder so? Also wo halt so eine extreme Diskrepanz zwischen Vor- und Nachnamen ist, das kann man sagen, natürlich Klötenhuber ist jetzt ein alberner Name. Aber und ich werde jetzt nicht von so was wie ich heiße Steinfeger mit Nachnamen und ein Kind mit Vornamen Sean, sondern einfach nur, es gibt das irgendeinen Sinn. Es muss ja nicht Jean-Jacques Klötenhuber sein, es wird ja auch Jean-Jacques Müller oder so. Was muss ich sagen würde? Denkt doch drüber nach, ob das gut funktioniert. Der nächste Teil ist, gibt es mit Vor- und Nachnamen etwas, das blöd klingen lässt, ungeachtet der Tatsache, dass sie nicht zusammenpassen oder albern klingen lässt, so was wie Jens Jensen oder so. Das muss ich, wenn ich Jensen heiße, mein Kind unbedingt Jens nennen. Und da fällt halt auch rein, die Geschwister Michael und Michaela. Das klingt halt ein bisschen trottelig. Das klingt halt irgendwie so ein bisschen so, als hätten die Eltern nicht so ganz nachgedacht oder wären nicht so ganz helle im Kopf oder als würde irgendwo Kohlenmonoxid in der Bude austreten. Das sind alles Dinge, die ich persönlich zu bedenken geben würde, einfach deshalb, dein Kind muss damit das Leben lang rumrennen. Also ja, natürlich kann es sich umbenennen und so weiter und so fort, aber das ist ja jetzt erstmal nicht Ziel der Übung und ich glaube, das geht auch erstmal nicht so ganz schnell. Also als Dreijähriger kannst du dich halt noch nicht umbenennen. Und das sind so Sachen, die ich halt bedenken würde, bevor ich irgendwie einen Namen für ein Kind aussuche. Das soll nicht ein Name sein, der mir irgendwie auf Dauer Spaß macht, über den ich kichern kann und der mir gefällt oder sonst was, sondern das ist einer, mit dem das Kind das Leben lang rumlaufen wird, mit allem, was dazugehört. Deswegen will ich persönlich halt danach gucken, dass ich so ein paar Punkte abhake, um es meinem Kind nicht unnötig schwer zu machen. Oh, ich habe sogar einen Teil der Frage vergessen, Entschuldigung. Je länger, ich glaube, der war nicht weiter wichtig, muss man mal drüber nachdenken, wie ich jetzt einen Teil nicht beantwortet habe. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr ärgert mich das Ganze, dass nicht nur einfallslos, sondern beiden Kindern gegenüber unfair ist. Ich glaube, das Ganze soll zum Kind passen und jetzt fühlt es sich für mich so an, als würde man einfach eine weibliche Kopie des Neffen erstellen, sehr spitz formuliert. Vielleicht interpretiere ich das für die Nein, aber ich kann diese Entscheidung einfach nicht gut heißen und es fühlt sich für mich einfach falsch an. Wie siehst du das? Es ist egal, ob es die Eltern haben ihren Spaß oder sollte man die Zukunft bei der Kinder an die Zukunft bei der Kinder denken und was er später für Fragen aufwerfen kann. Danke für alle die tollen Folgen. Ich hoffe sehr, du kannst noch ganz lange weitermachen. Das hoffe ich auch. So also hat im Prinzip sagst du vieles von dem, was ich jetzt auch in der selben Antwort gesagt habe. Ja, ich sehe das genauso wie du. Es ist schwierig, einen Fass aufzumachen bei sowas, nicht umsonst gibt es genügend Eltern, die mittlerweile gar nicht mehr im Vorhinein irgendwie den Namen für ein Kind irgend wem sagen, weil es im Zweifelsfall nur dazu führt, dass man kritisiert wird für seine Auswahl und ich kann das verstehen, wenn ein Kind den Neris heißt oder so. Deswegen weiß ich nicht, wie ich reagieren würde oder aus meiner Sicht ist immer die beste Wahl werden die Eltern gar nicht zu fragen, wie die ihr Kind nennen wollen. Die sollen sich das überlegen und meine Aussage habe ich jetzt einmal getätigt. Wenn wenn irgendwelche Eltern mich mal jemals fragen, was nie passieren wird, glaube ich, das machen irgendwie Eltern nicht überlegen, das immer machen das unter sich aus. Aber dann würde ich jetzt sagen, so dann hört euch den Teil im BMZ an, dann müsst ihr mir gar nicht sagen, wie ihr euer Kind nennt. Vielleicht das Beste, dass man gar nicht sagt, gar nicht darüber spricht, was die konkrete Idee ist, sondern nur sagt, das und das sind meine meine Bedenken beim Benennen eines Kindes. Und ja, das ist eine ganz ganz wichtige Entscheidung, das mag Menschen vielleicht nicht so bewusst sein. Ich glaube, das Problem ist, dass es manche nicht so bewusst ist. Das ist nicht wie ein Hund zu benennen, ob ich meinen Hund jetzt Optimus Prime nenne oder Lumpy, das ist völlig egal. Da geht es nur darum, dass ich im Zweifelsfall irgendwas habe, wie ich den Hund rufen kann, damit er es nachvollzieht. Bei Menschen sieht das völlig anders aus. Von daher, wenn ihr Kinder erwartet oder in absehbarer Zeit welche produziert, dann werden die vermutlich auch einen Namen bekommen. Und dann würde es mich freuen, wenn ihr euch bei diesem Namen Gedanken macht und einen wählt, der nicht im Prinzip quasi schon das erste Mobbing ist, den das Kind in seinem Leben erfährt. So, das soll es gewesen sein für heute. Lange Folge mal wieder. Ich hoffe, es macht euch nichts aus oder ihr freut euch darüber. Diesen Red, Tschüss, sagt euer Onkel Barlow.