OnkelBarlow/BMZ/678: Work-life balance, Die Pralinen, Videospiel-Urban Legends,
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| # | date | runtime | url |
|---|---|---|---|
| 682 | 2019-08 | 00:18:53 | YouTubeSpotify |
Zusammenfassung
<Zusammenfassung>
Lessons Learned
<Lesson Learned 1>
Transkript
Hallo und herzlich willkommen, hier ist Barlow mit BMZ Nummer 678 und den Themen die Pralinen, Videospiel, Urban Legends und Work-Life Balance. Hallo Barlow, vielen Dank für deinen tollen Content und gute Besserung für deine Magengeschichte. Dankeschön, ich kann es brauchen. Vorweg, ich bin selbstständig im Handwerk und liebe meinen Job, arbeite deshalb auch gern, viel und lange. Ein guter Selbstständiger gerade im Handwerksbereich, da kann man das vermutlich auch gut, ne? Deswegen bin ich vielleicht stark voreingenommen zum Thema. Ich habe das Gefühl, dass es ganz selten eine gesunde Einstellung zur Arbeit gibt. Wenn ich mit Kollegen spreche, sind dort in der Regel 60-90 Stunden in der Woche üblich. Auch bei meinen Freunden hat sich eher die Bestrebung entwickelt Richtung halbe Stelle und eventuell Kleingewerbe, Moment. Bei meinen Freunden hat sich eher die Bestrebung entwickelt Richtung halbe Stelle und eventuell Kleingewerbe nebenher, um eine bessere Work-Life Balance zu haben. Manche fallen aus allen Wolken reagieren mit kompletten Unverständnis, wenn ich von 60 Wochenstunden rede. Dabei ist es meist das untere Ende der Fahnenstange. Jetzt die Frage, die sich mir stellt, wie siehst du das mit gesunder Arbeitszeit? Ich habe das Gefühl, dass viele sich langsam kaputt chillen, sich an wenig Arbeit gewöhnen und deswegen überfordert sind mit Crunchtimes. Was meinst du? Als selbstständiger Content Creator gibt es bei dir bestimmt auch kaum kurze Wochen. Was machst du, wenn es manchmal zu viel wird? Ich glaube, als Selbstständiger ist es halt eh immer so, dass man sich die Zeit selber einteilen kann und muss. Geht das eben einher mit allen Vor- und Nachteilen, die das so haben kann? Wenn man extrem viel arbeiten will, dann ist das in vielen Fällen möglich. Mit allen Nachteilen, die das mitunter nach sich bringt, erlebe ich zum Teil gerade, was die Gesundheit betrifft, die unter anderem auch stressbedingt und damit arbeitsbedingt sein kann. Oder auch das Umgekehrte, wenn man sich ein bisschen zu sehr auf die faule Haut gelegt hat, dass das Geld nicht reicht oder man sonst irgendwelche Schwierigkeiten hat. Ich muss gerade mal was rechnen. Ich packe jetzt mal kurz meinen Taschenrechner aus. Könnte ich mich noch daran erinnern, dass Lehrer im Frühjahr gesagt haben, ihr werdet später auch nicht immer einen Taschenrechner dabei haben. Ja Herr Rauch, was sagen sie heute? Am Arsch die Räuber werde ich später nicht immer einen Taschenrechner dabei haben. Also sieben mal 24, ich glaube 144 oder 168 Stunden hat die Woche. Du arbeitest 90 Stunden. So, dann bleiben 78 übrig. Ich schätze mal 7 minus wie viel? 56. Was ist 7 mal 8? 56, egal. So, 22 übrig. 22 von 168 sind 13 Prozent der Zeit, die du hast, ist Freizeit. Was heißt Freizeit? Ist nicht Arbeitszeit. Das ist verdammt wenig. 22 Stunden die Woche. Aber eine 90 Stunden Woche. Also grundsätzlich glaube ich, ist diese Idee, ein Drittel der Zeit ganz ganz grob, ein Drittel der Zeit schlafen, ein Drittel der Zeit arbeiten, ein Drittel der Zeit Freizeit. Ich glaube, das ist nicht so ganz verkehrt. Das wäre so, obwohl dazu noch das Wochenende, aber so in der Woche. Ich glaube, das ist nicht so schlimm. Ich bin mir nicht sicher. Ich glaube nicht, dass man die Fähigkeit verliert, Crunchtime zu arbeiten. Also gerade zum Beispiel bei dir ist es vielleicht nicht so, aber bei anderen, die selbstständig sind, ist das ja nicht immer so, dass sich die selbstständige Arbeit aufteilt, sodass man jeden Tag exakt, keine Ahnung, 7,5 Stunden arbeitet oder 8,2 oder so. Sondern du hast einen Tag gar nichts, zwei Tage gar nichts oder drei Tage gar nichts und dann hast du andere Tage, an denen du 16 Stunden oder länger arbeitest. Und von daher glaube ich, ist das erstmal grundsätzlich etwas, was nur weil man irgendwie hier und da wenig arbeitet, verliert man glaube ich nicht die Fähigkeit, an anderer Stelle mehr zu arbeiten. Ich finde, das spricht grundsätzlich auch gar nichts gegen, dass jeder sich das Leben so einrichtet, wie er Bock darauf hat, immer unter der Voraussetzung. Die würde ich zumindest für am wichtigsten halten, dass er halt in der Lage ist oder zumindest versucht, von dem, was er macht, auch leben zu können. Wenn jemand sagt, ich arbeite einfach gar nicht, ich liege mich auf die faule Haut und lebe mit dem, was ich so vom Start bekommen kann, dann ist das eine Sache, wo ich sage, ok, das halte ich jetzt nicht für optimal, denn das ist etwas, was nicht funktioniert, wenn das extrem viele Leute machen. Aber dass jemand sagt, ich arbeite irgendwie eine halbe Stelle und in der anderen habe ich keine Ahnung, was arbeite ich als Hundetrainer oder was ist der Teufel, was man neben Gewerbe machen kann, YouTuber von mir aus auch oder Streamer oder sonst was, da finde ich spricht überhaupt nichts gegen. Ich glaube, das ist immer so eine Fehleinschätzung, dass man denkt irgendwie, weil ich mehr oder meiner Meinung nach härter arbeite als ein anderer, hat das eine höhere Wertigkeit. Also klar, du kriegst mehr Geld damit, aber im Sinne von moralisch eine höhere Wertigkeit oder ist irgendwie was Besseres oder die anderen sind zu weich oder verweichlicht oder so. Ich kenne halt auch das Problem und die Situation von einigen Leuten, die mit der Arbeitsbelastung, weil sie sich selbst aussetzen, sich langfristig mehr schaden als nutzen. Das muss sicherlich nicht für jeden so sein. Es gibt vermutlich Leute, die arbeiten jede Woche 60 Stunden und gehen mit 65 in Rente und leben bis zum 85. oder 90. Lebensjahr ansonsten gesund und glücklich. Es gibt aber bestimmt auch eine Menge Leute, die mit 40, 50 oder 60 gerade im Handwerksbereich feststellen, dass sie einiges an Schäden durch ihre intensive Arbeit sich zugemutet haben, die irreparabel sind. Um nur mal so unmittelbare Dinge zu nennen oder aber die sich zwischendurch eingestehen müssen, verdammt, das Pensum, was ich mir zugemutet habe, auch wenn ich es nicht bemerkt habe, hat mir im Endeffekt mehr geschadet als genutzt. Wie gesagt, mit meiner aktuellen Krankheitsgeschichte, wo das auch ein Stück weit so sein kann, sprecht da so ein Stück weit auch aus Erfahrung. Ich glaube nicht, dass man sich im Allgemeinen kaputt chillt, ganz im Gegenteil. Wenn man das hinbekommt, dass man mit viel Freizeit und mit viel Chillen seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, spricht da, glaube ich, grundsätzlich nichts gegen, wenn das jemand machen möchte. Die Leute haben so unterschiedliche Präferenzen, was das Arbeiten selbst betrifft, also welche Arbeit man ausübt, wann man sie ausübt, wie viel man arbeitet und so weiter und so fort. Wir haben ja bei uns im Haus oder in der Nachbarschaft quasi so einen Handwerker und der sagt halt auch, dass er an den Wochenenden halt Akquise betreibt, also weitere Kunden raussucht und sie jetzt irgendwie für Monate im Prinzip ausgebucht sind mit den Arbeiten, die sie so machen. Wo ich mir halt auch denke, WoW, also wir haben hier bei uns gerade die Wasserhähne mussten gemacht werden, das hat glaube ich vier Monate oder so gedauert, bis die, die mit unserer Hausverwaltung quasi den Exklusivdeal haben, einen Termin hatten, um das machen zu können. Wo ich mir halt auch denke, also Respekt davor, dass man, obwohl die Auftragslage an sich schon eine sehr gute ist, da weiter so viel Akquise betreibt und das auch an den Wochenenden tut, wo man normalerweise Freizeit hätte, dass man diese Situation halt hat. Auf der anderen Seite aber auch, ich möchte mal wissen, wie das so familiär und zu Hause aussieht, wie auf der der Vater da überhaupt da ist. Hallo Sir Barlow, ich arbeite als Heilerziehungspflegerin in einem Wohnheim für Menschen mit geistigen Behinderungen. Die Klienten müssen eine geistige Behinderung vorweisen, um von unserem Träger aufgenommen werden zu können, können aber noch verschiedene körperliche Behinderungen mitbringen. Also sie müssen geistig behindert sein, könnten aber unter Umständen zudem noch körperlich behindert sein. Okay, nun ist es so, dass sie auch noch recht, nennen wir es mal interessante Verhaltensweisen an den Tag legen. Ja bei geistigen Behinderungen nicht ganz unüblich. Bei mir im Wohnheim habe ich eher die Light-Varianten, aber ich habe Geschichten von Kollegen aus anderen Häusern gehört, da läuft es mir vor Ekelkalt den Rücken runter. Nun habe ich vor ein paar Tagen mit ein paar Kollegen aus meinem Haus ausgetauscht. Ihr zählt mir von einer Klientin, ihr nennt die Klientin und nicht Patienten, die sich regelmäßig Pralinen gekauft hat, diese leer gegessen hat und dann mit ihrem Kot neue Pralinen gemacht und wieder in die Verpackung gelegt hat und sie anderen Leuten angeboten. Ich weiß nicht, ob sie die Kotpralinen auch noch ins Pralinepapier gefaltet hat, aber ich habe auch schon so einen Würgereiz bekommen. Ein anderer Klient aus anderem Hause, gleicher Träger, hat wohl in seinen Rollator Steine von etwa Handtellergröße gesammelt, um sie später auf Betreuer zu werfen. Dabei hat er wohl vorwiegend auf den Kopf gezielt. Nun sind beide Situationen eher unangenehm, aber ich muss sagen, rein vom Gefühl her bekomme ich lieber einen Stein an den Kopf geworfen, als eine Kotpraline zu essen. Und ja, ich weiß, dass der Stein potentiell tödliche Folgen haben kann, aber bei der Kotpraline regt sich in mir so ein Wiederwählen. Du musst die ja nicht essen. Also das ist mein Tipp, wenn man Kotpralinen angeboten bekommt, auch wenn das für manchen unhöflich zu sein scheint, einfach mal sagen, geht gerade nicht, bin gerade auf Kotpralinendiet. Wie wäre deine Entscheidung, bei dir Kotpraline oder Stein an den Kopf? Und zum Lob, ich höre die Dreifaltigkeit, wo ich nur kann, ob zu Hause, im Auto fahren oder auf der Arbeit. Bitte höre, hört nicht zu schnell auf mit den Podcasts, die verschönen mir den Alltag. Liebe Grüße, machen wir nicht. Ich frage mich halt gerade, ob das wirklich so heimtückisch war, dass sie wirklich am besten auf sein Papier eingewickelt oder so, dass man es gar nicht so auf Anhieb sieht. Auf der anderen Seite, spätestens nach dem Auspacken, bekommt man das doch mit, oder? Ich möchte ungern einen Stein an den Kopf bekommen. Also dann lieber eine Kotpraline nicht essen. Wenn ich das Risiko eingehen müsste, die Kotpraline zu essen, dann möchte ich sie, glaube ich, nicht haben. Dann würde ich das Risiko des Steines, glaube ich, eher eingehen. Aber ja, ich meine, was du schreibst, ist jetzt nicht so mega ungewöhnlich. Auch da, ich kenne ganz, ganz ähnliche Geschichten aus dem Altenheim. Da haben wir, ich habe ja nur Küchendienst gemacht im Altenheim. Das heißt, ich habe keinen Pflegedienst gehabt. Ich habe niemanden geduscht, gebadet, denen nicht auf der Toilette geholfen oder sonst irgendwas in der Art. Musste ich alles nicht machen. Hätte ich damals, glaube ich, auch irgendwie fies gefunden, glaube ich, hätte ich heutzutage lange nicht mehr so große Probleme mit. Ein Zivil von uns hat das freiwillig gemacht, den Pflegedienst, obwohl er das gar nicht gemusst hätte. Aber da wurde er gefragt, ob er aushelfen wolle und hat ja gesagt. Und da habe ich eine ganz ähnliche Situation gehabt. Ich kam halt in ein Zimmer zum Abräumen und also der Teller war nicht leer, aber es war kein Essen drauf. Also auch da, in ganz, ganz ähnlicher Form, wie du das beschreibst, ist natürlich irgendwie in, im ersten Moment ist es natürlich widerlich. Im zweiten Moment muss man ein bisschen drüber schmunzeln. Und im dritten ist es dann irgendwie eher eine sehr, sehr traurige Geschichte, weil das halt Sachen sind, gerade bei den älteren Menschen, wo du halt weißt, der oder diejenige war vermutlich vor 30 Jahren noch ein gesunder Mensch, also ein geistig gesunder Mensch und hat dann im Alter so abgebaut, dass es zu solchen Situationen halt kommen kann. Und das macht dann immer so, mich zumindest, immer so ein Stück weit traurig, weil man sich halt vorstellt, dass einem selber das so gehen kann, dass kann den eigenen Eltern so gehen und so weiter und so fort. Kann natürlich auch den eigenen Kindern irgendwann mal so gehen. Ich hab auch übrigens gehabt den Fall, dass eine Mutter und Tochter waren damals bei uns im Altenheim. Die Mutter war glaube ich 96, die Tochter war irgendwie in den späten 60ern und die Tochter hatte irgendwas, ich weiß gar nicht Schlaganfall oder irgendwas in der Art gehabt und war quasi gar nicht mehr geistig da und die Mutter war aber noch geistig da. Und das war auch eine fürchterliche Situation. Ja, ich hoffe, du wirst nie vor die Situation gestellt. Ich hoffe, du kannst beides vermeiden. Die nächste, die andere Variante wären Steinprallinen oder Kotwürfe. Vielleicht kriegt das eine von, vielleicht tauschen die sich noch untereinander aus, die beiden. Thema Urban Legends zu Videospielen. Hallo Barlow, es gab mal eine Unzahl von Urban Legends zu Videospielen. Ich denke da zum Beispiel an Pokemon rote schrägstech blaue Edition, in der man angeblich einen normalerweise nicht zugänglichen Bereich im Spiel durch das Verschieben eines LKW mit der Fähigkeit Stärke, das geheime nicht veröffentlichte 151. Pokemon Mew fangen kann. Der Spielbereich mit dem besagten LKW existiert wirklich und kann durch das Ausnutzen eines Glitches betreten werden, aber natürlich ist dort sonst nichts anzutreffen. Hier mein kurzes Video dazu. Ok, heute denke ich immer noch mit einem kleinen Schwunzeln an diese Geschichte. Früher jedoch hatten meine Freunde und ich natürlich trotzdem daran geglaubt und auf alle möglichen Wege versucht das besagte Pokemon zu fangen. Bist du auch schon solchen Urban Legends über Videospiele auf den Leim gegangen und oder welche dieser Urban Legends findest du besonders amüsant? Liebe Grüße und Dank für deinen tollen Content. Mir gefällt die Art und Weise wie du an Themen herantrittst und deine eigene Meinung dazu präsentierst. Sehr gut. Dankeschön. Ja, ist mir auch schon passiert. Das ist aber sowas was im Moment so ein bisschen im Aussterben begriffen ist, oder? Weil wenn jemand sagt im Spiel XY oder so geht das und das, dann kannst du sagen mach ein Video davon. Glaub ich dir nicht, mach ein Video davon und lad's auf YouTube hoch. Oder zeig mir irgendjemanden der es auf YouTube gemacht hat oder so und damit hast du es meistens ausgegrenzt, weil es sehr sehr unwahrscheinlich ist, dass etwas so ein Easter Egg existiert, das aber niemand reproduzieren kann. Und das war früher halt komplett anders. In der Situation, wo man noch nicht miteinander vernetzt war und wo Informationen auch gerne, also man hat die Informationen sehr häufig aus irgendwelchen Gaming Magazinen bekommen, durch LesereinsenDungeon. Teilweise gab es Tipps und Tricks und das Problem war, dass es ja auch Leute gab, die sowas wie Komplettlösungen damals geschrieben haben, Guides zu irgendwelchen Spielen. Und bevor die veröffentlicht wurden in so einem Magazin, wurden die zwar redigiert, also inhaltlich, nicht inhaltlich, auf Rechtschreibung geprüft, aber die konnten halt nicht alle komplett inhaltlich verifiziert werden. Und so kam es halt auch immer wieder vor, dass diverse Dinge als vermeintliche Tipps und Tricks veröffentlicht wurden, die in Wahrheit gar keine waren. Es waren teilweise, ich kann mich daran erinnern, einfach unfertige Komplettlösungen. Ich kann mich daran erinnern, bei Zak Mackraken zum Beispiel war die Komplettlösung unfertig, die abgedruckte. Und dann so Dinge, die halt nicht stimmten. Und da erinnere ich mich an eine der ersten Urban Legends, die mir bekannt war aus der Homecomputerszene, nämlich Maniac Mansion, das Spiel, und das Benzin für die Kettensäge. Und es gab angeblich, also es gab irgendwie eine Kettensäge und dann gab es alle möglichen vermeintlichen Tipps und Tricks, wo und wie man Benzin für die Kettensäge bekommen konnte. Und das hielt sich über Monate, wenn nicht Jahre und im Nachfolgespiel bei Zak Mackraken hat man auf dem Mars, ich weiß nicht mehr genau, ich glaube es war auf dem Mars einen Benzinkanister finden können. Und auf dem Benzinkanister, oder wenn man den angeklickt hat, hat der Hauptcharakter gesagt, das brauche ich nicht, das ist für ein anderes Spiel. Also es wurde sogar Bezug genommen auf diese Urban Legends. Soweit ich weiß, gab es kein Benzin für die Kettensäge. Ich bin mir sogar noch relativ sicher oder so sicher, dass ich diese Anekdote damals erzählt habe, bei meinem Bewerbungsgespräch, bei meinem Casting bei Giga. Da habe ich von dieser Geschichte von Benzin für die Kettensäge bei Maniac Mansion erzählt, als ich mich für den Gamesbereich beworben habe. Und ein zweites Urban Legend, die ich kannte, war, dass man verlassene Raumschiffe in Elite, in dem Uraltspiel besetzen konnte. Also man flog normalerweise ein Schiff, eine Cobra, Cobra Mark 3 flog man und es gab nur dieses eine Schiff, es gab keinen, also man konnte sich keine Raumschiffe kaufen oder so, man konnte das aufrüsten und das war es. Und dann gab es halt irgendwie das Gerücht, dass wenn man ein anderes Schiff so weit zerballert, dass es von der Crew verlassen würde, ich glaube es gab Rettungskapseln, dann hätte man angeblich diesem Schiff nachfliegen können, bis man die gleiche Geschwindigkeit halten konnte und dann irgendwie andocken und das neue Schiff besetzen. Überhaupt diese Situation zu erzeugen, dass man irgendwie dieses Schiff abgeschossen hat, die Rettungskapsel sich gelöst hat und man dann dem Schiff folgen konnte und andocken, das war von der Steuerung her und so, zumindest für mich, so schwierig, dass ich das irgendwie, das überhaupt zu reproduzieren war extrem problematisch und dann hat es natürlich nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Ich konnte nicht mich in das andere Schiff setzen und das war glaube ich auch einfach nur eine Urban Legend. Ich muss sagen, ich habe danach nie nachgeguckt, ob ich das irgendwie hätte überprüfen können, ob vielleicht mehr dran war oder ob vielleicht wirklich was dran war, aber laut meinem Stand der Erkenntnis war es definitiv eine Urban Legend. Das sind zumindest die beiden bekanntesten, die mir einfallen. Überleg gerade, ob es noch irgendwelche anderen Dinge gab, aber ich glaube, es geht oft in diese Richtung. Ein angebliches Easter Egg oder so, das sich in Wahrheit nur als Lüge entpuppt. Wobei glaube ich auch dazu gehört, dass man Dinge findet, die halt relativ clever klingen. Also irgendetwas wie bei Elite zum Beispiel, was sich nicht so extrem leicht reproduzieren lässt. Wenn du einfach nur sagst, geh an den Ort X und drücke den Knopf A und du gehst an Ort X und drückst Knopf A, dann wird jeder sehr schnell feststellen, dass es einfach nicht funktioniert. Wenn es aber heißt, du musst das und das skillen, den und den Gegenstand besorgen, den da besorgen, dann an der Stelle X das machen und so weiter und so fort, dann hast du gleich den doppelten Trolleffekt, nämlich nicht nur, dass die Leute nicht verifizieren können, ob es stimmt, sondern sie vermutlich Stunden beim Versuch verbringen, es zu versuchen. Also ja, Situation kenne ich auch. So, das soll es gewesen sein von mir für heute. Ich hoffe, ihr hattet Spaß. In diesem Sinne, tschüss und bis zum nächsten Mal. Euer Onkel Barlow.