OnkelBarlow/BMZ/341: Einsteigerfeindlich, Classic Timewalk & M+, Beste Anfängerklasse, Handys im Unterricht
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Version vom 24. Dezember 2022, 11:10 Uhr von Timborg (Diskussion | Beiträge) (edited from playlist2wiki-converter)
| # | date | runtime | url |
|---|---|---|---|
| 341 | 2018-09 | 00:19:23 | YouTubeSpotify |
Zusammenfassung
<Zusammenfassung>
Lessons Learned
<Lesson Learned 1>
Transkript
Hallo und herzlich willkommen hier ist Barlow mit BMZ Nummer 341 und den Themen einsteigerfeindlich, Classic, TimeWalk und Mythic Plus, beste Anfängerklasse und Handys im Unterricht. Hups, eins, zwei gesprungen. Hey Barlow, zum nächsten Mal vielen Dank für den BMZ. Ich finde die Reihe sehr unterhaltsam, obwohl ich eigentlich Outsider bin. Aber nachdem ich im gestrigen BMZ gesehen habe, dass du selbst manchmal den Durchblick durch die Insidersprache verlierst, traue ich mich dann doch mal als Außenseiter eine Frage zu stellen. Kurz zu meiner Vorgeschichte, ich komme ursprünglich aus der Singleplayer RPG Szene, Baldur's Gate, Torment und vor allem Morrowind. Das ist aber schon lange weile her, also es sind ja schon einige Jahre auf dem Buckel die Spiele. Wo ich mich nie so recht interessiert, als es damals herauskam, hatte ich kein brauchbares Internet und als ich es dann so weit war, hat mich die Grafik im Vergleich zu dem was sonst auf dem Markt war eher abgeschreckt. Aber du hast doch auch Torment gespielt und Baldur's Gate, die haben auch keine tolle Gravel gehabt. Aber gut, egal. Ich habe dann um mitreden zu können irgendwann die kostenlose Testversion heruntergeladen und die verschiedenen Startgebiete bis Level 20 durchstreift. Danach aber keinen rechten Grund gefunden dafür Geld auszugeben. Letztes Jahr zu Weihnachten gab es dann ein Sonderangebot des Hauptspielen und aller Elterns inklusive einen Freimonat für 8€. Echt 8€? WoW. Ich habe meinen Charakter bis auf Level 72 gebracht, aber dann entnervt aufgegeben. Die Quests sind so lieblos gemacht, man merkt einfach, dass sie nicht nur für die meisten Spiele ein notwendiges Übel sind, sondern auch für Blizzard. Nun gut, der eigentliche Kernspiel zwar ja das Gruppenspiel sein, also habe ich mich mal für einen Dungeon angemeldet und wurde erst mal angepflaumt, warum ich meinen Sturz nicht gefuddelt hätte. Wegen genauer Worte weiß ich nicht mehr, aber so ungefähr klang das, was ich zu hören bekam. Jetzt werden wir alle nachher überlegen, was das bedeutet. Was? Einen Sturz nicht gefuddelt? Anscheinend hätte ich diverse Sprüche, die ich zumindest unter diesem Namen nicht kannte, vorher anwenden müssen und meine Ausrüstung entsprach wohl auch nicht den aktuellen Dress Code. AH, okay, also Verzauberung nicht enchantet vermute ich was. Nachdem ich etwa eine Viertelstunde mit dem ebenso frustrierten wie vergeblichen Versuch herauszufinden, was die guten Leute eigentlich von mir wollen verbracht habe und dabei gefühlt ein Dutzendmal gestorben bin, habe ich auch diesen Versuch beendet und mich seither anderen Spielen zugewandt. Ich habe dann noch ein paar Tutorial Videos bei YouTube angesehen, aber da wird eigentlich immer nur, da geht es eigentlich immer nur um die Feinheiten eines bestimmten Dungeons oder Bosskampfes, die Grundlagen werden einfach vorausgesetzt. Wenn man im Chat mal eine Anfängerfrage stellt, wird man entweder mit Fachaussdrücken überschüttet oder die Antworten sind alles möglich, aber nicht konstruktiv. Mit Gilden ist es ähnlich, zwar heißt es fast immer, dass Anfänger gern genommen werden, aber wie jemand gibt es sich dann tatsächlich als Anfänger zu erkennen. Was passiert dann? Wirst du geteert und gefedert? Du sagst, ich habe noch nie WoW gespielt. Was muss ich eigentlich machen? Was? Du hast zwar gesagt, du hast noch nie WoW gespielt, aber wer dachte, du hast schon mal WoW gespielt? Da drängt sich die Frage auf, wie soll man in so ein Spiel hineinkommen, wenn man nicht zufällig einen Kumpel hat, der schon seit Jahren spielt und einem die Grundlagen erklären kann. Und selbst das klappt ja nicht immer. Ich habe die Jochen spielt WoW-Reihe mit großen Vergnügen gesehen und frage mich bis heute, ob man wirklich so beratungsresistent sein kann, ob das nur Show war. Du sagst, in einem Satz sagst du, dass du selber überhaupt nicht klarkommst und selbst mit Anfängervideos nicht klarkommst, aber dann machst du dich über Jochen lustig und sagst, das kann doch gar nicht sein, dass jemand das nicht versteht. Im selben Satz, im selben Posting, derselbe Content. Beide das exakt gleiche Problem und du sagst, also ich raff ja gar nicht, das ist so anstehgerfeindlich, aber wie kann man sich so dumm anstellen wie Jochen. Herrlich. Ja, ich weiß auch nicht, das kann. Ja, das ist nicht so ganz leicht. Ich glaube, das Zauberwort heißt immer Eigeninitiative. Ich glaube, je mehr man bereit ist, von sich aus zu tun und Sachen zu lernen und zu verstehen versucht, desto leichter ist es. Denn die ganzen Leute, die jetzt wissen über WoW haben, haben sich das ja auch irgendwann mal angeeignet. Und klar, vielleicht hat der eine oder andere jemanden gehabt, der ihn an die Hand genommen hat und ihm alles Schritt für Schritt erklärt hat. Aber eigentlich ist WoW ein Spiel, das, wo man das nicht unbedingt braucht. Wo man, wenn man los spielt, erst mal zunächst mal bis zum maximalen Level kommen kann, ohne irgendwas zu verstehen. Da musst du nicht verstehen, wie der Stutz gefuddelt wird oder sonst irgendwas anderes. Das kannst du einfach so spielen und danach halt, indem man möglichst konkrete Fragen stellt. Ich bin mir halt nicht sicher. Klingt so ein bisschen raus, dass du jemand bist, der sich so ähnlich wie Jochen so ein bisschen lieber zurücklehnt und so Sachen auf sich wirken lässt und hofft, dass das dann so funktioniert. Und wenn das nicht kommt, dann ist irgendwer andere schuld. Denn nochmal, es geht uns allen ja so in einem Spiel wie WoW und es geht uns allen auch jede neue Expansion so, dass man sich erst überlegt, ich habe überhaupt keine Ahnung, wo ich hin muss, wo der Questgeber ist, was gerade die aktuelle Währung ist, wo dieser Dungeon-Eingang ist. Wir müssen ja auch als Veteranen immer wieder eine Menge Dinge neu lernen. Es gibt ja Leute, die kriegen das sofort hin, es gibt Leute, die kriegen das eben nicht sofort hin. Ich glaube, dass WoW unglaublich einsteigerfreundlich ist. Was mich noch ein bisschen gewundert hat, ist, dass du halt beschreibst, dass die Quests irgendwie so lieblos und notwendiges Übel sind, wo ich sagen muss, echt? Also dann hättest du nicht WoW vor zehn Jahren erleben dürfen. Denn du hast glaube ich den Anspruch, dass das ein Singleplayer-Spiel ist vom Quest-Erlebnis her. Und da kenne ich halt nicht so viel an MMOs, dass der mithalten kann. SVTor kenne ich, ich habe auch jetzt nicht so viele mehr seit WoW gespielt, da hat für mich nie die Notwendigkeit bestanden. Vielleicht willst du einfach ein anderes Spiel haben, also das ist halt auch gut möglich. Denn eigentlich das, was du beschreibst, was dich stört, ist das, was viele fasziniert an MMOs, dass es so eine Komplexität und Spieltiefe hat und sich selber irgendwie so ein bisschen einzufuchsen da rein. Sicherlich nicht jeden, aber mich zum Beispiel hat das immer fasziniert. Und ich kann mir vorstellen, dass du viel mehr Spaß hast mit so einem Singleplayer-Spiel, wo dir alles nach deinem Tempo geht, wo du machen kannst, was du willst und du alles irgendwie erleben kannst und wo halt tatsächlich nur der Weg das Ziel ist. Beim MMO ist es ja nicht so, dass der Weg das Ziel ist. Da ist zwar auch, da gibt es auch einen Level-Prozess, den man als Weg bezeichnen kann, aber für viele geht es dann im Endgame erst richtig los. Und im Singleplayer-Spiel, wenn du damit einen Quest durch bist, ist das Spiel vorbei. Ja, also viel mehr kann ich da auch nicht zu sagen. Ich glaube, dass WoW immer nach wie vor relativ einsteigerfreundlich ist, aber ich glaube, dass nach wie vor auch ein großes Maß an Eigeninitiative dazugehört, wenn man das Spiel in seiner Gänze begreifen will. Man darf aber auch nicht vergessen, dass es auch im Laufe der Zeit natürlich eine Menge Dinge dazugekommen sind und das Spiel immer komplexer geworden ist. Nicht alles davon ist relevant mehr, klar, also heutzutage musste kein Experte mehr sein, wie man jeden Boss in den Schwarzfeld-Tiefen beschwört oder so, aber es gibt optional doch eine Menge Wissen, dass man haben kann oder auch nicht haben kann. Hallo Barlow, ich habe eine Idee für alte Dungeons. Weiß nicht, ob die Idee schon mal in einem BMZ behandelt wurde. Die Idee, wenn Time-Walking ist, könnte man noch die Dungeons für Mavic Plus freischalten und Blizzard müsste nur an den Zahlen in den Box schrauben oder diese Dungeons wären aber von kompetentiven Spielen ausgeschlossen, also bei den Dungeon Qualifiers und dergleichen oder denkst du, dass Mavic Plus und alte Mechaniken nicht kompatibel sind? Und noch eine Frage, wieso gibt es kein Classic Time-Walk? Also Dungeons wie RF, VSF, DM und Tiefschwarze Grotte würden bestimmt funktionieren. Letzteres ist eine wirklich gute Frage, also das grundlegende Problem ist, aber das ist eigentlich kein grundlegendes Problem, also man kann nicht jedes Dungeon benutzen für so was wie Time-Walk und man könnte auch nicht jedes für Mavic Plus benutzen. Es gibt halt welche, die sind irgendwie zu komplex und es gibt welche, die sind vermutlich viel zu klein, wo da ist zu wenig drin. Wenn ich mir jetzt zum Beispiel den versunkenen Tempel angucke, da gibt es ja keine Ahnung, eine Handvoll, keine Ahnung, wie lange braucht man dafür? Mir kommt das so vor, als wäre das mit Abstand simpelste Dungeon und du hast im Prinzip nur vier Gänge in die du reinlöfst, oder fünf, keine Ahnung wie viele das sind und dann ist das Dungeon vorbei. Aber vielleicht täusche ich mich, wie viele Trashgruppen da noch sind und die Miniboss und so weiter und so fort. Ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob es noch viele Dungeons gibt, in denen man irgendwas bestimmtes machen muss, um weiterzukommen. Ich glaube nicht, die sind alle mittlerweile so gestreamlined, wie man das so schön sagt, dass man tatsächlich Trashgruppen killen und die Bossen nacheinander machen und das war's. Es gab ja immer mal welche, da musste man dann irgendwas beschwören oder denkt an die alte Variante vom versunkenen Tempel, wo man halt diese, was war das, irgendwelche Feuer anmachen oder Statuen drehen oder keine Ahnung was. Wobei letztlich ist das ja auch nicht wild, wenn du halt weißt, so und so funktioniert das und brauchst keine bestimmte Voraussetzung dafür, die außerhalb des Dungeons erfüllt werden muss, dann ist es ja eigentlich egal, ob du da einfach durch eine Tür gehst oder ob du irgendwann einen Schalter umlegen hast. Ich weiß nicht, warum es kein Classic Time Walking gibt. Bei Mythic Plus ist es halt wieder so eine Sache, weil Mythic Plus, das ist glaube ich eine ultra Menge an Arbeit, die Dungeons so hinzubekommen, dass die auch nur ansatzweise auf einem fairen Niveau sich befinden, denn du möchtest halt, das kennt ihr alle noch zu gut, auch von Legion, was immer für ein Geschrei war, vor allem wenn ein neues Dungeon rauskam. Es war oft so, dass diese dann neu dazukommenden Dungeons bis zum Ende der Expansion quasi unbeliebt waren und die keiner gerne gespielt hat, obwohl sie möglicherweise gar nicht so schwer gewesen wäre, wenn man das gemacht hätte. Es gab immer welche, die waren unbeliebt und da wolltest du nicht rein und andere, da wolltest du unbedingt rein, weil die halt als relativ einfach galten und du möchtest natürlich bei sowas, was so eine tolle Belohnung gibt, also hochwertige Belohnungen gibt allgemein, wie Mythic Plus und an einen Schlüssel gebunden ist, möchtest du natürlich nicht einmal den Song haben und einmal den Jackpot übertrieben formuliert. Ich kann mir vorstellen, dass das irgendwie eine der Hauptgründe ist und wenn du dann sagst, die Mythic Plus Dinger sollten während des Time Walkings aktiv sein, dann musst du dir die Arbeit machen, die ganzen Dinger so zu balancen, damit sie dann einmal alle wieviel, sechs Wochen oder so kurzzeitig da sind. Ich glaube bei Time Walking ist es halt so, dass sich Blizzard gedacht hat, wir wollen den Nostalgikern etwas geben, was Spaß macht, was sich nicht komplett nutzlos anfühlt, wie jetzt zum Beispiel durch einen Low-Level-Time-Walking-Dungeon zu gehen, also durchs alte Dungeon zu gehen, was aber auch nicht sich als notwendiger Content, notwendiger in Anführungsstrichen aktueller Content anfühlt, sodass man halt immer wieder so ein bisschen die Vergangenheit hinter sich lassen kann und in dem neuen Content leben kann. Und es macht auch eine Menge Sinn, das zu tun, denn wenn du jetzt anfangen würdest zu sagen, jeder der in Time Walking ist, kommt die ganzen Time Walking auch als Mythic Plus rein, haben die Leute, die die Dungeons schon kennen, einen erheblichen Vorteil und vor allem, wenn sie nur in der Woche reinkommen, hat auch niemand die Möglichkeit, sie außerhalb der Zeiten zu üben, denn es gibt hier von denen keine normale, keine Mythic, keine sonst was Version, die den entsprechenden Schwierigkeitsgrad hätte. Und das könnte einer der Gründe sein, dass jeder halt sagt, okay, das ist unfair, wenn ihr jetzt jemanden hasst, der das Ding noch in- und auswendig kennt, weil er die vor x Jahren auf und ab gelaufen ist, diese Dungeons, dann ist das halt blöd. Aber für das normale Time Walking finde ich ehrlich gesagt die Idee verdammt interessant, wobei ich halt sagen muss, von der Idee von Time Walking war ich begeistert und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bei mir war es immer so, ich habe Time Walking nur gemacht für die Belohnung, die es da gab, in Form von irgendwie einer Kiste und mich dann durch die Time Walking Dungeons gequält, ohne da großartigen Spaß zu haben. Vielleicht gibt es irgendwelche unter euch, der sagt, boah, ich freue mich immer riesig, wenn Time Walking ist und macht dann ganz viele von den Dungeons, aber bei mir war es immer so, okay ja, Time Walking Gruppe, lass uns mal die fünf Dinger durchballern, damit wir die Kiste bekommen. Hallo Barlow, ich habe eine sehr clickbaity Frage, ich habe nach zehn Jahren wieder mit WlW angefangen, habe mich gefragt, welche Klasse ist deiner Meinung nach die beste Anfängerklasse, beste Grüße. Ich kann nur von mir sprechen, meine Anfängerklasse war die 1a der Hubertus Grundschule in Schiefmann, kannst du ja mal probieren. Hey Barlow, danke für den tollen Content, als junger Lehrer, ach, da sind wir gerade wieder beim Thema, werde ich immer wieder mit Fragen von interessierten Leuten konfrontiert, die Themen wie Videospiele, YouTube und Handys betreffen, so zum Beispiel vergangene Woche, als ich gefragt wurde, und wie machst du das so mit den Handys. Zwischenweise ich war oft die Fragen abziehen und habe entgegnet, dass ich zwar für klare Regeln im Umgang mit Handys an Schulen und in Klassenzimmern bin, es aber weltfremd finde, das Handy komplett aus Schulen zu verbannen. Immer wieder mal versuche ich das Handy als solches im Unterricht einzubauen, indem ich die Schüler selbst etwas googeln lasse, zum Beispiel, ich denke, dass viele Lehrer aus Scheu und Angst vor unplanbaren Situationen auf den Gebrauch von Handys im Unterricht verzichten. Wie siehst du das? Handy ist aus Schulen und Unterricht verbannen und damit zu tun, das gäbe es dir nicht, oder Handys thematisieren und nutzen, wenn es einen Mehrwert hat. Interessante Frage, sehr interessante Frage, glaube ich. Weil es da, glaube ich, ganz viele Leute gibt, die zu dem einen oder anderen extrem neigen, ohne sich viele Gedanken darüber zu machen, warum sie das tun. Also machen wir erstmal das Grundsätzliche. Sofern das gerade im Unterricht nicht notwendiger Weise benutzt wird, das Handy, wie du sagst, um zum Beispiel irgendwas zu googeln oder so, finde ich, sollten die Dinge während der Unterrichtszeit ausgeschaltet sein und dann in der fünf Minuten Pause oder in der großen Pause, bei uns gab es fünf Minuten Pausen, gibt es nicht an jeder Schule vermutlich, eingeschaltet werden. Es gibt keinen Grund und keine Notwendigkeit, dass die Dinge während des gesamten Unterrichts an sind. Wenn es einen Notfall geben sollte, können die Eltern im Sekretariat anrufen und da wird der Schüler rausgerufen. Und die anderen negativen Effekte und was weiß ich, was die Kids alles während des Unterrichts sonst auf dem Handy machen und sich ablenken, glaube ich, überwiegen da deutlich. Also, dass während dem Handy, wenn das nicht Gegenstand des Unterrichts ist, das Handy auszubleiben hat, würde ich zum Beispiel so erstmal zunächst uneingeschränkt unterschreiben. Aber im Unterricht, glaube ich, hast du völlig recht, dass es extrem Sinn macht, Handys und die Möglichkeiten, die sie haben einzubauen. Die einzige kleine Schwierigkeit, die ich damit habe und das einzige kleine Problem, das ich damit sehe, ist, ein Handy ist nicht etwas, was die Leute pflichtmäßig besitzen. Was machst du mit den Kindern, die sich kein Handy leisten können, die irgendwie kein internetfähiges Handy haben und so weiter und so fort. Das ist die einzige kleine Schwierigkeit, die ich sehe. Wobei ich sagen muss, also wir haben, ich habe mittlerweile, ich habe ein Handy, das komplett internetfähig und alles ist, das hat ungefähr ein Hunderter gekostet, ein Smartphone. Ganz, ganz tolles Gerät. Ich will keine Werbung machen, aber ich habe vorher eins gehabt, das das Fünffache gekostet hat von Samsung war und mich jetzt auch nicht mehr begeistert hätte. Und wenn ich das überlege, ein Hunderter für ein taugliches, grundsätzlich absolut taugliches Handy, das ganz, ganz viele tolle Sachen kann, dann denke ich, dass es die eine oder andere Anschaffung für Kinder im Rahmen von Schule und Unterricht gibt, die damit sicher auch nicht viel billiger ist. Ich habe keine Ahnung, was zum Beispiel die High-End Taschenrechner mittlerweile kosten, aber oder je nachdem, was für Bücher halt gebraucht werden. Also wenn man als Unterrichtsmaterial sagen würde, okay, dann müsste es ein bestimmtes sein. Dann ärgern sich auch wieder die Kids, die ein besseres haben und sagen, ich will aber mein iPhone benutzen und nicht das blöde Unterrichtshandy und ich will keine zwei haben. Aber gut, wenn wir das mal ignorieren, einfach mal dieses Thema ignorieren, dass vielleicht nicht jeder ein Handy hat, finde ich die Idee grundsätzlich immer noch gut. Es gibt etliche Dinge, du kriegst vermutlich mittlerweile vernünftige wissenschaftliche Taschenrechner für ein Handy, oder? Das, wo wir unseren Texas Instruments oder in meinem Fall war es der Casio FX82 hatten, das kriegst du doch vermutlich mittlerweile als App. Und wenn nicht, ich könnte mir zum Beispiel vorstellen im Musikunterricht sowas wie Stimmgeräte. Ich habe ein Korg Stimmgerät mit damals von meiner Gitarre gekauft für 70 Öcken oder so. Das gibt es doch mittlerweile mit Sicherheit auch per Handy App. Und dann natürlich die Möglichkeit, gut, Media Player, das ist jetzt nicht unbedingt das Sinnvollste, aber eine Information irgendwo rauszufinden, irgendwo irgendwas mal zu googeln oder so. Ich glaube, dass es eine Menge Sachen gibt, wo man das positiv und sinnvoll einsetzen könnte. Da muss man sich sogar fragen, kann ich das, kriegt das als Lehrer sogar hin? Und dann widerspreche ich mir selber, wenn ich sage, die Dinger sollten im Idealfall ausgeschaltet sein, kriegt das vielleicht sogar hin, dass ich sage, die Handys gehören immer zum Unterricht mit dazu und werden offen auf den Tisch gelegt? Ist auch blöd, was machst du mit den Leuten, die ganze WhatsApp Nachrichten und so weiter bekommen? Ich weiß nicht, ich finde es aber grundsätzlich, es ist eine gute Idee zu sagen, ich überlege mir Möglichkeiten, wo ich das sinnvoll einbinden kann. Denn was man heutzutage für Möglichkeiten hat, also als ich groß geworden bin, ich hatte eine Uhr, eine Casio Uhr und da konnte man Telefonnummern speichern. Die hatte auch einen Taschenrechner, alle dachten, hast du die Uhr geholt wegen dem Taschenrechner? Nee, aber ich fand das so praktisch für Telefonnummern speichern. Heutzutage denkt da keiner mehr dran, weil man hat die Telefonnummer halt im Handy gespeichert, man drückt nur auf den Namen und dann wird der entsprechend angerufen, aber früher musste man sich die Telefonnummer irgendwie merken. Man hat sie aufgeschrieben, auswendig gelernt oder in meinem Fall, ich habe eine Uhr gehabt, wo ich die ganzen Telefonnummern gespeichert habe, da passte nicht viel rein, 50 oder 100 oder so, glaube ich, passten da rein. Und da war ich schon happy, dieses Wunderwerk der Technik zu haben, was nicht nur die Zeit anzeigen kann, sondern sogar Telefonnummern speichern kann, was ein großer Mehrwert war. Und heute hast du von der Digitalkamera über digitales Audioaufnahmegerät, wie ich gerade gesagt habe, hättest sogar ein Stimmgerät für die Gitarre, du hättest im Prinzip einen Mini-Computer, der mehr kann als jeder Computer, der existierte zu Zeiten, als ich Abitur gemacht habe. Und eigentlich wäre es so ein bisschen verschenkt, das nicht auch irgendwie zu nutzen, zumal die Schüler ja heutzutage eine große Kompetenz im Umgang mit diesem Gerät im Allgemeinen ohnehin aus Eigeninteresse schon haben, üblicherweise, weil jeder benutzt halt das Handy auch irgendwie privat. Die einzige Frage ist, wo man wirklich gute Anwendungsmöglichkeiten findet und es nicht nur etwas ist, was man macht, um auf Teufel komm raus, irgendwie ein Handy mit einzubinden. Und da bin ich mir auch nicht so ganz sicher. Und wie gesagt, ich glaube, der Grund, warum ich eingangs gesagt habe, ich würde die Dinge erstmal per default auslassen im Unterricht, ist halt, wie stellst du halt sicher, dass es zu Zeiten, wenn du in der Schule bist, auch tatsächlich nur in der Schule für schulische Dinge genutzt wird und dann nicht irgendwie wie wild WhatsApp-Nachrichten oder irgendwelche anderen Nachrichten verschickt werden, die neuesten Klingel-Türne runtergeladen, Oma angerufen und sonst irgendwas gemacht wird. Aber wer weiß, gibt es bestimmt auch ein paar vernünftige Ideen, das in den Griff zu bekommen. So, ihr Lieben, das soll es gewesen sein für heute. Ich hoffe, ihr hattet Spaß. Wenn ja, hören wir uns, wenn ihr möchtet. Morgen wieder, es war ein bisschen später heute wieder. Ich habe eben noch mit Kraft den neuen Lawtalk aufgenommen. Den gibt es über morgen, wenn alles glatt geht. Ich hoffe, wir haben Guddi nicht viel Zeit gelassen, diese Woche das Video zu machen. Aber ich hoffe, das wird gut gehen. Macht es gut und Tschüss sagt euer Onkel Barlow.